Deutsch-Französische Partnerschaft im Fokus: Merz und Macron eint geopolitische Mission
Inmitten weltpolitischer Herausforderungen haben Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die fundamentale Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen hervorgehoben. Diese Partnerschaft, die über Jahrzehnte gewachsen ist, bildet nicht nur die Basis ihrer Zusammenarbeit, sondern ist auch eine Verpflichtung für die Zukunft. Merz betonte die Wichtigkeit dieses Verhältnisses auch auf persönlicher Ebene und begrüßte Macron mit einem herzlichen „Bienvenue à Berlin“. Über die Hälfte seines Kabinetts habe bereits Frankreich als eines der ersten Besuchsländer gewählt, was die tiefe Verbindung beider Nationen unterstreiche.
Bei Macrons Arbeitsbesuch in Berlin standen bedeutende Themen auf der Agenda: Der Zollstreit mit den USA sowie Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik erforderten intensive Gespräche. Macron hob hervor, dass bereits umfangreiche Konsultationen mit Italien und der EU-Kommission stattgefunden haben, um eine abgestimmte Antwort auf die aggressive Zollpolitik von Präsident Donald Trump zu entwickeln. Das Ziel sei es, sowohl Stabilität zu gewährleisten als auch niedrigstmögliche Zölle zu wahren, ohne die eigene Würde als Partner zu vernachlässigen.
Macron und Merz betonten die freundschaftlichen Bande nicht nur auf persönlicher, sondern auch auf nationaler Ebene. Das Engagement beider Staatsoberhäupter zeigt den gemeinsamen Willen, sowohl die bilateralen als auch die europäischen Interessen voranzubringen, was der französische Präsident mit einem dankbaren „Vielen Dank, Friedrich“ in deutscher Sprache würdigte.

