Designer Brands: Aktienkurs im Sturzflug nach enttäuschenden Quartalszahlen
Designer Brands, das Mutterunternehmen von DSW, hat am Dienstag einen herben Rückschlag erlitten, nachdem die Aktien um mehr als 20 Prozent gefallen sind. Der Grund: Die Quartalszahlen des ersten Quartals blieben hinter den Schätzungen der Analysten zurück und die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 wurde zurückgezogen.
Das in Columbus, Ohio ansässige Unternehmen meldete einen bereinigten Verlust von 26 Cent pro Aktie. Dieser überschritt damit deutlich den von Analysten geschätzten Verlust von 6 Cent pro Aktie. Der Nettoverkauf sank im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent auf 686,9 Millionen Dollar und lag somit unter der erwarteten Marke von 732,9 Millionen Dollar.
CEO Doug Howe erklärte, dass das Jahr 2025 aufgrund eines unvorhersehbaren makroökonomischen Umfelds und verschlechterter Verbraucherstimmung schwach angelaufen sei. Man wolle sich nun kurzfristig darauf konzentrieren, die Wertschöpfung in den Vertriebskanälen zu verstärken, die Marge zu sichern, die Kosten zu kontrollieren und die Auswirkungen von Zöllen abzufedern.
Aufgrund der wirtschaftlichen Unwägbarkeiten, die in erster Linie von globalen Handelspolitiken ausgehen, hat Designer Brands seine Jahresprognosen zurückgezogen. Noch im letzten Quartal hatten sie ein Wachstum der Nettoverkäufe im unteren einstelligen Bereich und einen Gewinn pro Aktie zwischen 30 und 50 Cent prognostiziert.
Die Aktien von Designer Brands sind in den jüngsten Handelssitzungen um 22 Prozent gesunken und haben in diesem Jahr bisher insgesamt 45 Prozent ihres Wertes verloren.

