Der verkannte Game-Changer: Diese Einstellung solltest du sofort in Borderlands 4 ändern
Mit einem Rekord-Start auf Steam hat sich Borderlands 4 in die Herzen und auf die Festplatten der Kammerjäger katapultiert. Gearbox hat im Vorfeld viele Änderungen an der etablierten Formel versprochen, um das Image der Franchise nach dem für einige enttäuschenden dritten Teil wieder aufzupolieren. Während das Spiel bereits in den ersten Tagen nach seiner Veröffentlichung für Furore sorgt, schlummert eine der besten und wirkungsvollsten Neuerungen standardmäßig deaktiviert in den Tiefen der Menüs. Es ist eine simple Anpassung, die aber die Sichtbarkeit im Kampf und die Navigation fundamental verbessert und die du unbedingt vornehmen solltest, bevor du dich tiefer in das Chaos stürzt.
Ein triumphaler Start mit verstecktem Potenzial
Trotz einiger Kontroversen im Entwicklungs- und Marketingzyklus hat die jüngste Iteration des Looter-Shooter-Wahnsinns einen fulminanten Auftakt hingelegt. In nur einer Stunde nach Veröffentlichung durchbrach Borderlands 4 die Marke von 148.000 gleichzeitigen Spielern allein auf Steam und pulverisierte damit den über ein Jahrzehnt alten Rekord von Borderlands 2. Unabhängig davon, auf welcher Plattform man das Abenteuer bestreitet, gibt es eine simple Umstellung, die für jeden Spieler einen gewaltigen Unterschied in der Spielerfahrung ausmacht und das volle Potenzial des überarbeiteten Interface freisetzt.
Die Revolution im HUD: Radar statt Kompass-Chaos
Eine der größten und zugleich einfachsten Optimierungen, die du in Borderlands 4 vornehmen kannst, ist die Aktivierung des Radars. Wie Gearbox-CEO Randy Pitchford bereits im Juni ankündigte, ist diese Funktion standardmäßig ausgeschaltet. Du kannst sie jedoch in wenigen Schritten aktivieren: Pausiere das Spiel, gehe in die „Einstellungen“, navigiere zum Reiter „Gameplay“ und scrolle dort ganz nach unten zur Option „Radaranzeige umschalten“. Wenn du diese Einstellung vom Standard „Kompass“ auf „Radar“ änderst, geschieht etwas Magisches. Die Positionen deiner Gegner werden nicht mehr als unübersichtliche rote Punkte auf deinem Kompass am oberen Bildschirmrand angezeigt, sondern wandern in ein klares, separates HUD-Element in der oberen rechten Ecke.
Entrümpelung für maximale Immersion
Dieses neue Kampfradar enthält zwar nicht alle Informationen einer klassischen Mini-Map vergangener Tage, aber das ist auch gar nicht sein Zweck. Es arbeitet vielmehr Hand in Hand mit dem Kompass, um alles Notwendige für Navigation und Gefecht zu liefern, ohne das Display zu überladen. Gearbox‘ Verzicht auf eine traditionelle Mini-Map war eine bewusste Designentscheidung, um die nahtlose Welt von Borderlands 4 immersiver zu gestalten. Der Kompass und das Echo-4 nehmen weniger Platz ein. Indem die Flut roter Punkte, die sonst den Navigationskompass während eines Feuergefechts unbrauchbar machen würde, in eine eigene Ecke verbannt wird, unterstützt diese Einstellung exakt jenes immersive Erlebnis. Obendrein erleichtert es das punktgenaue Orten von Widersachern in der offenen Welt ungemein.
Weitere nützliche Komfortfunktionen wie diese könnten zudem bereits auf dem Weg sein. Eine kürzlich von Pitchford auf Twitter durchgeführte Umfrage deutet stark darauf hin, dass Borderlands 4 in einem zukünftigen Update einen FOV-Slider für Konsolen erhalten könnte. Die überwältigende Nachfrage macht eine Implementierung wahrscheinlich. Letztendlich müssen die Fans jedoch abwarten, was Gearbox in zukünftigen Patches noch alles aus dem Hut zaubert.
Borderlands 4
Borderlands 4 ist ein chaotischer Looter-Shooter, vollgepackt mit Milliarden Waffen, unglaublichen Feinden und heftiger Koop-Action. Entkomme einem gefährlichen versteckten Planeten als einer von vier Badass-Kammer-Jägern.


