Der Schwung der US-Börsen lässt nach, während Walmart neue Höhen erklimmt

Nach einem vielversprechenden Start in die Woche, hat am Dienstag an den US-Börsen der Schwung nachgelassen. Der Dow Jones Industrial hielt sich nach einem kürzlichen Rekord zwar stabil, fiel jedoch leicht um 0,07 Prozent auf 49.374 Punkte – und blieb damit noch verhältnismäßig gut im Vergleich zu seinen Pendants. Der S&P 500 rutschte hingegen in die Verlustzone und sank um 0,63 Prozent auf 6.932 Punkte. Noch deutlicher zeigte sich das Nachlassen bei dem technologielastigen Nasdaq 100, der um 1,30 Prozent auf 25.403 Punkte nachgab. Dieser wurde zusätzlich durch einen empfindlichen Kursrückgang des Zahlungsriesen Paypal belastet, der wegen eines enttäuschenden Quartalsberichts fast 20 Prozent an Wert verlor – der tiefste Stand seit nahezu einem Jahrzehnt.
Im Gleichklang mit Paypal fielen auch die Aktien des europäischen Konkurrenten Adyen spürbar. Im Pharmasektor glänzte Merck & Co mit einem Kursanstieg von 2,2 Prozent nach Vorlage der Geschäftszahlen. Deutlich besser erging es jedoch den Anteilen von Davita, die um beeindruckende 23 Prozent nach oben schossen. Laut Barclays profitiert der Dialyseanbieter stark von seinen Aktienrückkäufen, die den Gewinn je Aktie beflügeln. Im Gegensatz dazu verbuchten die Pfizer-Papiere einen Rückgang von 2,6 Prozent, da der Gewinn je Aktie die Erwartungen der Händler deutlich verfehlte.
Einen bemerkenswerten Meilenstein erreichte dagegen Walmart. Die Aktien des Supermarktriesen erlangten mit einem Zuwachs von 2,2 Prozent nicht nur eine neue Bestmarke, sondern katapultierten den Börsenwert über die eindrucksvolle Schwelle von einer Billion US-Dollar. Damit gesellt sich Walmart nun zu den Technologiegiganten wie Nvidia, Alphabet, Apple und Microsoft. Der Konzern hat es verstanden, seine riesige Größe und sein Lieferantennetzwerk optimal zu nutzen, um sich bei preisbewussten Haushalten sowie online-affinen, wohlhabenderen Käufern gleichermaßen beliebt zu machen.
Der Software-Spezialist Palantir verzeichnete am Dienstag ein Aufwärtspotential von 4,8 Prozent. Analyst Brent Thill von Jefferies betonte, dass die geschäftliche Dynamik sich bis zum Ende des Jahres 2025 breit gefächert beschleunigt. Der Softdrink- und Snackhersteller Pepsico profitierte ebenfalls von seinen Geschäftszahlen, was in einem Kursplus von 3,5 Prozent resultierte.

