Debatte um Stadtbild und soziale Gerechtigkeit: Herausforderungen für die Politik
In der jüngsten Diskussion um das Stadtbild hat der Kanzler mit seiner Äußerung über den Beitrag ausländisch aussehender Personen zum Sicherheitsgefühl in Deutschland eine hitzige Debatte entfacht. Die implizierte Verbindung zwischen dem Aussehen von Menschen und dem Gefühl der Unsicherheit in der Bevölkerung stößt auf breite Kritik. Diese Aussage wirft ein diffamierendes Licht auf den Großteil der Zuwanderer, die sich als rechtstreue und fleißige Mitglieder der Gesellschaft bewähren und das wirtschaftliche Fundament Deutschlands stärken.
Ebenso kontrovers ist die Forderung aus Reihen der CDU, das Bürgergeld abzuschaffen, um damit angeblich 30 Milliarden Euro einzusparen. Tatsächlich fällt die Einsparung um ein Vielfaches geringer aus. Solche Behauptungen führen zu einer unnötigen Stigmatisierung von vulnerablen Gruppen wie ausländischen Arbeitssuchenden, alleinerziehenden Müttern und chronisch Kranken als vermeintliche Sozialschmarotzer.
Die politischen Führungspersonen müssen mit Bedacht agieren, um den Graben, den populistische Parteien wie die AfD zwischen den Gesellschaftsschichten gezogen haben, nicht weiter zu vertiefen. Es gilt, eine inklusive Politik zu verfolgen, die sowohl Respekt als auch Unterstützung für alle Mitglieder der Gesellschaft gewährleistet.

