Dax: Rückzug vor US-Konjunktursignalen

Der deutsche Leitindex zeigt sich am Dienstag weniger optimistisch, da er seine leichten Gewinne vom Vortag voraussichtlich abgeben wird. Gemäß den Prognosen des Brokers IG wird der Dax zwei Stunden vor Handelsbeginn um 0,6 Prozent niedriger bei 24.095 Punkten prognostiziert. Damit rückt die bedeutende 24.000-Punkte-Schwelle erneut in den Fokus der Anleger.
Die Commerzbank-Experten sprechen von einer Konsolidierung, die ihren Anfang bereits am Vortag nahm, als ein starker Start in einen schwächeren Handelsabschluss an den US-Börsen mündete. Vor den erwarteten Arbeitsmarktdaten aus den USA, die mehr Klarheit über die wirtschaftliche Situation jenseits des Atlantiks schaffen sollen, zeigen sich die Anleger defensiv. Die Daten sind entscheidend für die Geldpolitiken der Fed, deren Fokus neben der Inflationskontrolle auch auf der Beschäftigungsdynamik liegt.
Im Mittelpunkt der heutigen Aufmerksamkeit steht nicht nur der aktuelle Jobbericht für November. Auch die Beschäftigungsdaten für Oktober sollen nachgereicht werden, die aufgrund des partiellen Regierungsstillstands, verursacht durch den Haushaltsstreit, im Herbst nicht veröffentlicht wurden.

