Datenleck bei Cartier: Kundendaten kompromittiert
Dr. Stoll & Sauer: Jetzt Schadensersatzanspruch prüfen
Lahr, 03.06.2025 (lifePR) - Die Luxusmarke Cartier ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Laut Medienberichten vom 2. und 3. Juni 2025 wurden dabei persönliche Kundendaten wie Name, E-Mail-Adresse und Wohnsitzland entwendet. Cartier hat betroffene Kunden bereits per E-Mail über den Vorfall informiert. Der Kanzlei Dr. Stoll und Sauer liegt ein Kundenschreiben zum Cartier-Datenleck vor. Ob die Daten bereits missbraucht wurden, ist bislang unklar. Datenschutzverletzungen wie bei Cartier können Schadensersatzansprüche auslösen – selbst dann, wenn die Daten „nur“ abgeflossen sind. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat dies in einem Grundsatzurteil im November 2024 im Facebook-Fall bestätigt. Die Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer bietet betroffenen Cartier-Kunden eine kostenlose Ersteinschätzung imCartier-Online-Checkan. Die Kanzlei hat bereits in vergleichbaren Fällen – etwa beim Facebook-Datenleck – Schadensersatzsummen von bis zu 3.000 Euro pro Person durchgesetzt. Dr. Stoll & Sauer gehört zu den führenden Verbraucherkanzleien Deutschlands.
Was ist beim Datenleck bei Cartier passiert?
Laut Berichten von CHIP und BleepingComputer haben Hacker Zugriff auf Systeme von Cartier erlangt und dabei persönliche Kundendaten entwendet. In Benachrichtigungsschreiben informierte Cartier seine Kunden, dass Hacker Zugang zu ihren Systemen erhalten und dabei Informationen wie Namen, E-Mail-Adressen und Wohnländer gestohlen haben. Es seien jedoch keine sensiblen Daten wie Passwörter oder Finanzdetails kompromittiert worden, beteuert Cartier in dem Schreiben. Dennoch warnt das Unternehmen vor möglichen Phishing-Angriffen und rät zur erhöhten Wachsamkeit.
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Informieren Sie sich schnell, sicher und kostenlos. Geben Sie zur Erstellung Ihres persönlichen Zugangs Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer ein. Nach der Registrierung werden alle weiteren Schritte auf unserem abgesicherten Mandanten-Portal durchgeführt.
Weitere Cyberangriffen auf Mode- und Lifestyle-Marken
Der Angriff auf Cartier reiht sich ein in eine Serie von Sicherheitsvorfällen in der Modebranche. In den vergangenen Wochen meldeten auch andere internationale Unternehmen wie Dior, Adidas und Victoria’s Secret Datenpannen.
- Bei Dior wurden neben Kontaktdaten auch Kaufpräferenzen der Kunden kompromittiert.
- Bei Adidas wurden E-Mail-Adressen und Telefonnummern entwendet.
- Victoria’s Secret musste nach einem Angriff sogar zeitweise Website und Online-Shop abschalten.
BGH und EuGH stärken Verbraucherrechte bei Datenlecks
Die Chancen, Ansprüche auf Schadensersatz durchzusetzen, bewertet Dr. Stoll & Sauer als sehr gut. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 18. November 2024 (Az. VI ZR 10/24) entschieden, dass bereits der Verlust der Kontrolle über personenbezogene Daten einen Schaden im Sinne von Art. 82 DSGVO darstellen kann. Für Betroffene bedeutet das:
- Ein konkreter Missbrauch muss nicht nachgewiesen werden.
- Der Kontrollverlust allein genügt, um Anspruch auf immateriellen Schadensersatz zu haben.
- Besonders sensible Daten – wie Ausweiskopien – können zu höherem Schadensersatz führen.
In vergleichbaren Fällen – etwa bei Facebook, Mastercard oder Samsung – konnten unsere Anwälte Schadensersatz in Höhe von mehreren hundert bis über 3.000 Euro durchsetzen.
Handlungsempfehlung für vom Datenleck betroffene Cartier-Kunden
Wer bei Cartier registriert ist oder war, sollte jetzt nicht abwarten, sondern zügig handeln. Unsere Empfehlung:
- Prüfen, ob man betroffen ist: Achten Sie auf E-Mails von Cartier oder ungewöhnliche Kontobewegungen.
- Beweise sichern: Dokumentieren Sie Kontoauszüge, Mails oder Kommunikation mit Cartier.
- Kostenlose Ersteinschätzung nutzen: Über denCartier-Online-Checkkönnen Betroffene durch unseren IT-Fachanwalt ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen lassen.

