Das richtige Spielzeug für Ihr Kind - Für viel Spaß und eine gesunde Entwicklung
Die Auswahl an Kinderspielzeug und deren verschiedene Materialien ist heutzutage riesig. Um nicht einfach irgendetwas für das eigene Kind oder auch für den nächsten Kindergeburtstag eines befreundeten Kindes zu kaufen, gehen wir im folgenden Artikel auf verschiedene Arten und Materialien von Kinderspielzeug ein, sodass Ihnen die Auswahl leichter fällt.
Häufig ist weniger mehr
Heutige Kinderzimmer sind oft mit Spielzeugläden vergleichbar, da es Eltern oder auch andere Familienangehörige oft zu gut meinen. Doch ständig neue Spielsachen zu kaufen, überfordert und verunsichert Kinder, vor allem jüngere. Bei einer derartigen Menge von Spielzeug, können sich Kinder nicht wirklich ausgiebig mit einer Sache beschäftigen, sondern lediglich oberflächlich, bevor es zur nächsten geht.
Deshalb sollte man Folgendes beachten:
- Kinder brauchen nicht ständig neues Spielzeug. Stimmt ein kleines ausgewähltes Angebot an verschiedenen Spielsachen, kann Ihr Kind seine Kreativität ausleben und immer wieder neue Spielmöglichkeiten zusammenstellen.
- Je nach Alter des Kindes können bereits vorhandene Spielsachen ergänzt werden, sodass neue Spielmöglichkeiten entstehen.
- Sollten sich doch einmal zu viele Spielsachen anhäufen, kann ein Teil davon weggeräumt und von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden. Achten Sie auch immer darauf, dass das aktuelle Spielzeug Ihres Kindes dem momentanen Alter entspricht.
Im Rahmen der Spielzeug Beratung auf diesem Blog finden Sie weitere wichtige Tipps und Hinweise zum Thema.
Herkömmliche Gegenstände zum Spielen
Da Kinder mit fast allem irgendetwas anfangen können, spielen sie oft auch mit Gegenständen, die zu Spielsachen umfunktioniert werden. Da diese Gegenstände keine bestimmte Spielweise vorgeben, sind sie besonders interessant. So wird aus einer einfachen Haushaltsschnur eine Angel oder aus dem Topf eine Trommel. Der Fantasie sind hierbei kaum Grenzen gesetzt.
Folgende Gegenstände sind besonders beliebt:
- Töpfe, Deckel, Löffel, Dosen
- Kartons
- Tücher, alte Kleider, Stoffreste
- Wäscheklammern
- ebenso Materialien aus der Natur, wie Blätter, Stöcke, Steine, Kastanien, Muscheln usw. Bevor einiges im Haushalt ausrangiert wird, fragen Sie Ihr Kind, ob es Verwendung dafür hat.
Gute Spielsachen lassen Raum zum Entdecken und sind langlebig
Gute Spielsachen regen die Fantasie und der Einfallsreichtum von Kindern an. Im Idealfall ist es vielseitig und kann nach und nach ergänzt werden, wie z.B. Bausteine aus Holz oder Elemente einer Eisenbahnstrecke usw. Außerdem ist gutes Spielzeug stabil und langlebig.
Deshalb ist folgendes wichtig:
- Auf Material und Verarbeitung achten.
- Spielzeug, das lange hält und an andere Kinder vermacht werden kann, darf etwas mehr kosten.
- Weniger ist mehr - Das kommt nicht nur dem Kind, sondern auch der Umwelt, zugute.
- Second-Hand (z.B. auf Flohmärkten) nach Spielsachen schauen oder selbst dort gut erhaltenes verkaufen.
Gutes Spielzeug ist sicher und altersgemäß
Sichere Spielsachen für die Kleinen haben Prüfsiegel, an denen man sich orientieren kann, sodass es nie zu einer Gesundheitsgefährdung des Kindes kommt. Informieren Sie sich deshalb, was genau hinter den Zeichen wie CE, GS oder VDE verbirgt. Im Internet finden Sie sehr gute Informationen hierzu.
Zudem sind gute Spielsachen altersgemäß. Sie überfordern und unterfordern das Kind nicht. Deshalb sollte Spielzeug für ältere Kinder nie zu früh geschenkt werden. Achten Sie darauf, mit was sich ihr Kind aktuell beschäftigt, an was es Spaß hat und auf welchem Stand sich die momentane Entwicklung, wie z.B. Feinmotorik, befindet.
Fazit
Alles in allem sind Spielsachen das A und O im Kindesalter. Es kommt allerdings auf verschiedene Faktoren an. Kinder sollten nicht zu viel Spielsachen besitzen, da sie diese sonst nicht wirklich auskosten können und leicht überfordert sind. Auch sollte das Kind durch Spielsachen verschiedenen Materialien kennenlernen, um so die Fantasie anzuregen. Dies kann durch gekaufte Spielsachen, aber auch andere Gegenstände im Haushalt oder der Natur passieren. Lassen Sie ihr Kind in jedem Fall mitreden, auch wenn der Wunsch in Ihren Augen nicht immer ganz “pädagogisch wertvoll” ist.

