Danone trotzt Erwartungen mit starkem Wachstum in Asien
Der französische Lebensmittelgigant Danone hat im dritten Quartal beeindruckende Umsatzsteigerungen verzeichnet, insbesondere getrieben durch die starke Nachfrage in China, Nordasien und Ozeanien. Das Unternehmen berichtete einen Anstieg der Erlöse auf vergleichbarer Basis von 4,8 Prozent auf fast 6,9 Milliarden Euro, was die Analystenerwartungen von 4,4 Prozent übertraf.
Trotz dieser soliden Zahlen konnte die Danone-Aktie an der Börse nicht an Schwung gewinnen, nachdem sie zuvor eine starke Performance hingelegt hatte. Der Aktienkurs sank zuletzt um rund eineinhalb Prozent, was jedoch den positiven Trend des Jahres nicht trübt, da das Papier bisher rund 18 Prozent an Wert gewonnen hat.
Analystin Celine Pannuti von JPMorgan bezeichnete das Wachstum von Danone auf vergleichbarer Basis als robust, gestützt durch die Verkaufsentwicklung und den strategischen Produktmix. Auch das Investmenthaus Jefferies zeigt sich von den Ergebnissen beeindruckt, warnt jedoch vor der Abhängigkeit vom chinesischen Markt.
Das Management um CEO Antoine de Saint-Affrique bleibt optimistisch und hält an den Jahreszielen fest: Geplant ist ein weiteres Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, bei einem überproportionalen Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses. Die Region China, Nordasien und Ozeanien blieb das Zugpferd mit einem Umsatzplus von 13,8 Prozent. Europa und Nordamerika verzeichneten Zuwächse von 2,6 Prozent respektive 1,5 Prozent, während Lateinamerika um 4,3 Prozent wachsen konnte.

