Cyber Security ...
... ist in der Industrie längst kein Randthema mehr.
Ilsfeld, 28.05.2026 (PresseBox) - Spätestens seit dem Angriff auf die Nord-Stream-Pipeline im September 2022 ist deutlich geworden, wie verletzlich kritische Infrastrukturen sein können. Auch aktuelle Vorfälle wie der Ausfall eines Stadtteils in Berlin-Lichtenfelde im Januar 2026 oder der Cyberangriff auf das Buchungssystem der Deutschen Bahn im Februar 2026 zeigen: Vernetzte Systeme brauchen wirksame Schutzkonzepte.
Für industrielle Automatisierung und Maschinenbau wird Cyber Security damit immer stärker zur Kernaufgabe.
Bei OCTUM beschäftigen wir uns seit Juli 2024 intensiv und strukturiert mit den Anforderungen rund um Cyber Security – unter anderem im Hinblick auf die IEC 62443 und die kommende Maschinenverordnung, die zum 20. Januar 2027 in Kraft tritt.
Unsere erste Analyse zeigt: Durch unsere langjährige Arbeit in regulierten Branchen wie Pharma und Medizintechnik sind viele Grundlagen bereits vorhanden. Dazu gehören zum Beispiel lückenlose Änderungsprotokollierung, zentrale Benutzerverwaltung und ein feingranulares Rechtemanagement.
Gleichzeitig sehen wir auch klare Verbesserungspotenziale, etwa bei der durchgängigen Nachverfolgbarkeit von Software- und Hardware-Ständen ausgelieferter Systeme. Diese Lücke werden wir durch eine Erweiterung unserer ERP-Software schließen.
Aus unserer Sicht ist entscheidend: Cyber Security muss früh in die Projektabstimmung einbezogen werden – idealerweise bereits in der Angebotsphase.
Nur so entstehen Sicherheitskonzepte, die wirksam, praxistauglich und wirtschaftlich umsetzbar sind.
Deshalb beteiligt sich OCTUM in den VDMA-Arbeitskreisen „Informationssicherheit“ und „Security Solutions for Industry“.
Denn industrielle Cyber Security gelingt nicht im Alleingang. Sie braucht Austausch, gemeinsame Standards und abgestimmte Vorgehensweisen.
Vernetzte Systeme brauchen vernetztes Denken.


