CSU plant Ausweitung des Nichtraucherschutzes auf E-Zigaretten und Shishas
Die CSU-Fraktion im bayerischen Landtag strebt eine signifikante Verschärfung der Regelungen zum Nichtraucherschutz an. Im Rahmen des bayerischen Gesundheitsschutzgesetzes sollen E-Zigaretten und Shishas dem herkömmlichen Tabakrauchen gleichgestellt werden. Diese Neuregelung würde das Rauchen von E-Zigaretten und Shishas in öffentlichen Gebäuden, Schulen, Krankenhäusern, Sportstätten, Gaststätten sowie auf Flughäfen untersagen.
Bislang sind E-Zigaretten, E-Shishas und sogenannte Tabakerhitzer von diesen Verbotszonen ausgenommen, während das Verdampfen von Cannabisprodukten schon denselben gesetzlichen Regelungen wie Tabak unterliegt. CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek betont, dass ein strenger Gesundheitsschutz entscheidend ist und dass vermeintlich harmlose Lifestyle-Produkte wie E-Zigaretten die Gefahr bergen, in die Nikotinabhängigkeit zu führen. Zusätzlich betont er, dass diese Produkte gesundheitsschädliche Substanzen freisetzen können, die auch Unbeteiligte im Umfeld beeinträchtigen. Die CSU verfolgt somit das Ziel, Konsumgewohnheiten, die potentiell gesundheitsschädlich sind, unter denselben gesetzlichen Rahmenbedingungen wie traditionelle Tabakwaren zu regulieren.

