Crimson Desert nutzt die PS5 Pro voll aus – und das Ergebnis klingt beeindruckend
Pearl Abyss hat mit Crimson Desert eines der meistdiskutierten Open-World-Spiele der kommenden Monate in petto – und wer bisher auf ausführliches Konsolenmaterial gewartet hat, bekommt nun zumindest einen technischen Vorgeschmack. Die jüngsten Vorabberichte enthüllen, wie tiefgreifend das Spiel die Fähigkeiten der PS5 Pro ausschöpft, und was dabei ans Licht kommt, lässt die Erwartungen noch ein Stück weiter steigen.
Nahtlose Spielwelt dank CPU-Hochleistungsmodus
Im Mittelpunkt der technischen Ausführungen steht der sogenannte High CPU Frequency Mode der PS5 Pro. Pearl Abyss setzt diesen gezielt ein, um die Fortbewegung durch die weitläufige Spielwelt so reibungslos wie möglich zu gestalten. Gerade bei einem Open-World-Titel wie Crimson Desert, dessen Welt Pywel mit einer schier unüberschaubaren Dichte an Details aufwartet, ist das keine Kleinigkeit. Die SSD sowohl der PS5 als auch der PS5 Pro sorgt dabei dafür, dass alle Inhalte kontinuierlich und ohne spürbare Unterbrechungen nachgeladen werden. Ergänzt wird das durch den Einsatz von Geometry Shader Oversubscription und NGG Culling – zwei Technologien, die es dem Entwicklerteam ermöglichen, eine Vielzahl von Elementen gleichzeitig zu rendern, ohne dabei an Detailtiefe einzubüßen. Das Resultat sind weitreichende Sichtweiten und eine visuelle Üppigkeit, die in den Vorschauen als besonders herausragend beschrieben wird.
4K, Raytracing und ein DualSense, der mitfühlt
Crimson Desert nutzt darüber hinaus das kürzlich aktualisierte PlayStation Spectral Super Resolution, kurz PSSR, um 4K-Auflösungen bei höheren Bildwiederholraten zu erreichen – eine Kombination, die bisher nicht jedem Titel auf der PS5 Pro gelingt. Raytracing ist ebenfalls bestätigt: Die Lichtberechnung soll dadurch realistischer und natürlicher wirken, was bei einem Spiel mit dieser Ambition in puncto Atmosphäre kaum überraschend, aber dennoch willkommen ist.
Auch der DualSense-Controller kommt nicht zu kurz. Haptisches Feedback greift spürbar ein, sobald du einen Angriff parierst oder mit besonders wuchtigen Schlägen zulegst. Die adaptiven Schultertasten spannen sich zudem wie Bogensehnen, wenn du einen Pfeil anlegst – ein Detail, das man von Titeln wie Horizon Forbidden West kennt und das auch hier für eine unmittelbar körperliche Verbindung zum Geschehen sorgt.
Was noch offen bleibt – und warum das kein Problem ist
Eines sollte man beim Einordnen dieser Informationen im Hinterkopf behalten: Sämtliche bisherigen Vorschauen basieren ausschließlich auf den Anfangsstunden von Crimson Desert. Pearl Abyss hat noch keine Angaben zu verschiedenen Grafikmodi oder den jeweils erreichbaren Bildwiederholraten gemacht – Informationen, die für viele Spieler vor dem Kauf entscheidend sein dürften. Angesichts des nahenden Erscheinungsdatums am 19. März bleibt jedoch ausreichend Zeit für weitere Enthüllungen. Was bisher bekannt ist, zeichnet das Bild eines Titels, der die Stärken der PS5 Pro gezielt und durchdacht ausschöpft – kein oberflächliches Abhaken einer Featureliste, sondern ein erkennbar integrierter Ansatz, der Spielgefühl und Bildqualität gleichermaßen in den Blick nimmt.


