Corona-News: Amazon priorisiert bestimmte Produkte in Fulfillmentcentern - das rät Mohamed Ali Oukassi

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Heute erreicht uns mal wieder eine top-aktuelle Meldung in Sachen Covid19: Amazon, als weltweit führender Onlinehändler, passt sich den aktuellen Herausforderungen an und stellt mit sofortiger Wirkung seine Fulfillmentcenter um. Im weiteren Verlauf der sich immer weiter zuspitzenden Krise, wird die komplette Abwicklung über Amazon gesteuert und es werden bestimmte Produkte priorisiert. Hiervon werden vor allem Onlinehändler enorm betroffen sein. E-Commerce Experte Mohamed Ali Oukassi hat hierzu wichtige Ratschläge, um betroffenen Händlern in der jetzigen Situation die ggf. notwendigen Schritte aufzuzeigen.

Hintergrund der durch Amazon in die Wege geleiteten Maßnahme ist die Tatsache, dass der Logistik von Amazon in der Corona-Krise eine strategische Rolle in der Versorgung der Bevölkerung zuteil wird. Zuletzt wurden massive Einkäufe im Bereich medizinischer Produkte sowie verschiedener Haushaltswaren beobachtet, die der Grundversorgung zuzurechnen sind. Um an dieser Stelle keine Engpässe für die Bevölkerung entstehen zu lassen, entschied sich Amazon zu dem Schritt, entsprechende Warengruppen zu bevorzugen und übernimmt somit die zentrale Steuerung der Fulfillmentcenter - weltweit!

Schwerwiegende Konsequenzen für Amazon-Händler

Der durch Amazon in die Wege geleitete Schritt ist verständlich, doch ergeben sich für Amazon FBA Händler die mit anderen Produkten handeln, welche eben nicht der Grundversorgung gelten, schwerwiegende Konsequenzen. Der Handel über den Fulfillmentservice von Amazon wird damit unmöglich oder zumindest stark eingeschränkt werden. Wie kann / soll man als Händler also jetzt reagieren? Mohamed Ali Oukassi von der Amazon SEO Agentur eBakery, hat dazu einige Tipps:

  • Oukassi geht davon aus, dass die Maßnahmen für eine unbestimmte Zeit andauern werden, da nicht abzusehen ist, wie sich die Situation rund um Covid19 weiterentwickelt. Amazon selbst vermeldet, dass der Zustand zumindest von heute, den 17.03. bis zum 05.04. andauern wird.
  • Weiterhin rät Mohamed Ali Oukassi auf das JTL-Fulfillment Network auszuweichen. Dieses könnte vielen Onlinehändlern in der aktuellen Situation weiterhelfen, da hier auf ein Netzwerk unabhängiger Fulfillment Partner ausgewichen werden kann, die von den durch Amazon eingeleiteten Not-Maßnahmen nicht betroffen sind.

Vorteile des JTL-Fulfillment Networks

Generell ist das Fulfillment Network von JTL eine für Onlinehändler durchaus attraktive Plattform, welche bereits von Hunderten Händlern genutzt wird. Es handelt sich um die erste offene Plattform für die Automatisierung aller Fulfillment Prozesse zwischen Händlern und Fulfillern. Über die Schnittstellen der REST-API lassen sich beliebige Warenwirtschaftsysteme integrieren. Besondere Vorteile ergeben sich durch die Nutzung der JTL-Wawi, welche sich nahtlos mit JTL-Fulfillment Network verzahnen lässt. Händler können ihre Waren hier direkt beim Fulfiller einlagern, ebenso können eigene Fulfillment-Kapazitäten angeboten bzw. bereitgestellt werden.

Ein großer Pluspunkt ist laut Mohamed Ali Oukassi auch das JTL Fulfillment Portal, welches als Hub für Kooperationen zwischen verschiedenen Händlern und Fulfillern zur Verfügung steht und wie eine Handelsbörse im Bezug auf die Fulfillment-Ressourcen zu verstehen ist. Hier können freie Kapazitäten angeboten oder auch abgerufen werden. Aktuell befindet sich die JTL Fulfillment-Technologie in einer fortgeschrittenen offenen Beta-Phase, an der sich Händler auch konstruktiv beteiligen können. Über den Issue Tracker bei JTL ist ersichtlich, dass mit Hochdruck an weiteren Verbesserungen gearbeitet wird. Weitere bedeutsame Vorteile des JTL-Fulfillment Networks sind zudem:

  • Logistik-Prozesse werden automatisiert.
  • Schnittstellen werden minimiert.
  • Der Händler kann Bestände live einsehen und muss nicht z.B. auf Updates alle X Stunden warten.
  • Echzeit-Tracking der Ware: Der Händler kann jederzeit prüfen was Stand der Dinge ist.
    Hierdurch werden u.a. Kundenfragen minimiert.
  • Neben JTL-Wawi sind auch andere Systeme angebunden, etwa Plentymarkets oder Shopware.
  • Onboarding auf Knopfdruck: Jeder Händler kann per Knopfdruck sofort ongeboardet werden. Es ist kein umständliches Integrationsprojekt notwendig.
Das alles führt zu potenzieller Kostenersparnis, sowohl auf Händler- als auch auf Fulfiller-Seite.

Verwerfungen in der Krise für den Umstieg nutzen

E-Commerce Berater Mohamed Ali Oukassi ist sich sicher: Die aktuelle Corona-Krise wird bei Onlinehändlern für einige Umwälzungen und Veränderungen sorgen. Vor allem in der bevorstehenden Zeit ist Unabhängigkeit ein großer Pluspunkt, aber mit Sicherheit auch über die Krise hinaus. Von daher ist laut Ouakssi genau jetzt ein geeigneter Zeitpunkt, einen Umstieg auf das JTL-Fulfillment Network in Angriff zu nehmen, zumal eine vollständige Unterstützung von Amazon Seller Fulfilled Prime gegeben ist. Hierzu werden die Amazon‘s Versandlabels über die JTL-Fulfillment Network Schnittstelle bereitgestellt. Der Fulfiller braucht keine Anbindung an Amazon‘s Schnittstellen oder etwa Zugänge zur SellerCentral des Händlers.

So kann eBakery beim Umstieg helfen

Die E-Commerce Agentur eBakery ist unter anderem bekannt für Dienstleistungen im Bereich Amazon SEO, darüber hinaus ist man dort jedoch auch auf Umstellungen von Shop-Systemen und Optimierung von E-Commerce Strategien spezialisiert. Somit ist man hier in der Lage, alles Notwendige für einen Umstieg zum JTL-Fulfillment Network in die Wege zu leiten und den Kunden während des gesamten Prozess zu betreuen. Laut Mohamed Ali Oukassi möchte man sowohl Bestands- als auch Neukunden, insbesondere in der aktuellen Krise rund um Covid19 zur Seite stehen und steht daher auch für kurzfristige Beauftragungen zur Verfügung.

Natürlich kann eBakery aber auch darüber hinaus unterstützen. So könnte ein entsprechender Umstieg zum Anlass genommen werden, weitere Optimierungen der E-Commerce Strategie vorzunehmen, wie etwa geeignete JTL Shoptemplates zu implementieren, eine Kampagne zur Retourenvermeidung anzustoßen oder sich auch in Sachen Amazon SEO besser aufzustellen und so für potenzielle Kunden sichtbarer zu werden.

Online-Shopping / Amazon / FBA / Corona
17.03.2020 · 19:40 Uhr
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