Condor Energies: Fortschritte in Usbekistan und Kasachstan
Condor Energies, ein kanadisches Energiekraftwerk mit einer internationalen Ausrichtung, hat in Usbekistan ein ehrgeiziges Mehrfachbohrprogramm gestartet. Die erste Bohrung wird eine Tiefe von 3.000 Metern erreichen, um verschiedene Gesteinsreservoirs zu durchdringen und zu bewerten. Die daraus gewonnenen Daten fließen in die Planung nachfolgender horizontaler Bohrungen ein, deren Fördermenge das Unternehmen auf 13 bis 20 Millionen Standardkubikfuß pro Tag schätzt. Trotz prognostizierter Kosten von 4,2 Millionen US-Dollar pro Bohrung und Fertigstellung strebt Condor eine Effizienzsteigerung für die nächsten Bohrungen an, deren Kosten durchschnittlich bei 3,7 Millionen US-Dollar liegen sollen. Ergänzend dazu wertet das Unternehmen 3D-Seismikdaten auf einer Fläche von 1.462 km² aus, um sein Portfolio auf nunmehr 18 Bohrziele zu erweitern – eine Entwicklung, die Kapazitäten bis über das Jahr 2026 hinaus sichern könnte.
Parallel dazu schreitet der Bau der ersten modularen LNG-Anlage in Kasachstan planmäßig voran. Unweit der Stadt Saryozek soll die Anlage im zweiten Quartal 2026 mit der Produktion beginnen. Die geplante LNG-Fertigstellung umfasst eine tägliche Produktion von 48.000 Gallonen; zwei zusätzliche Anlagen könnten diese auf 150.000 Gallonen pro Tag steigern. Trotz der steigenden Herausforderungen, vor allem durch erhöhte Druckwerte in den Gasleitungen Usbekistans, bleibt der Optimismus ungebrochen, die Produktionskapazitäten erheblich zu steigern.

