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Colossal Biosciences präsentiert „wollige Mäuse“ – erster Schritt zur Wiederbelebung des Mammuts?

06. März 2025, 13:54 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Colossal Biosciences verändert Maus-DNA für Mammut-ähnliche Eigenschaften – Forscher sehen Potenzial, warnen aber vor großen Herausforderungen.

Das US-Start-up Colossal Biosciences hat genetisch modifizierte „woolly mice“ vorgestellt – Mäuse mit einer dichten, welligen Fellstruktur, die an das Wollhaarkleid eines Mammuts erinnert. Das Unternehmen sieht darin einen entscheidenden Durchbruch auf dem Weg zur Wiederbelebung ausgestorbener Arten, insbesondere des Wollhaarmammuts.

„Die Colossal woolly mouse markiert einen Wendepunkt in unserer de-extinction-Mission“, erklärte CEO Ben Lamm. Das Unternehmen habe bewiesen, dass es komplexe genetische Kombinationen rekonstruieren könne, für die die Natur Millionen Jahre gebraucht habe.

Für das Projekt analysierte Colossal die DNA von 59 Mammuts, die vor 3.500 bis über 1,2 Millionen Jahren lebten. Mithilfe dieser Daten veränderte das Unternehmen sieben Gene gleichzeitig, um Mäusen eine ähnliche Fellstruktur wie Mammuts zu verleihen. Zudem wurde ein verkürztes Gen eingefügt, das den Fettstoffwechsel reguliert und an kalte Klimazonen angepasst ist.

Unabhängige Wissenschaftler halten die Entwicklung für interessant, warnen jedoch vor überzogenen Erwartungen. Dusko Ilic, Stammzellforscher am King’s College London, bezeichnete die genetischen Anpassungen als „bedeutenden Meilenstein“, betonte jedoch die Herausforderungen bei der Übertragung auf Elefanten. Elefanten haben mit bis zu 18 Monaten die längste Tragzeit aller Säugetiere und erreichen ihre Geschlechtsreife erst nach rund zehn Jahren.

„Wie viele Elefantenkühe müssten experimentelle Schwangerschaften durchlaufen, um ein woolly elephant zu gebären?“, fragte Ilic.

Colossal argumentiert, dass seine Forschung nicht nur der Wiederbelebung ausgestorbener Arten diene, sondern auch gefährdete Spezies wie den Asiatischen Elefanten schützen könne. Das Unternehmen entwickelt zudem künstliche Uterus-Technologien, die langfristig zur Rettung bedrohter Tierarten beitragen sollen.

Die Fortschritte des Start-ups haben nicht nur wissenschaftliche, sondern auch finanzielle Aufmerksamkeit erregt. Im Januar sicherte sich Colossal in einer Finanzierungsrunde unter der Führung von TWG Global weitere 200 Millionen US-Dollar, womit das Unternehmen auf eine Bewertung von 10,2 Milliarden Dollar kommt. Investoren sind unter anderem Guggenheim Partners-CEO Mark Walter, Filmproduzent Thomas Tull (The Dark Knight) sowie Oscar-Gewinner Peter Jackson.

Trotz aller Fortschritte bleibt die zentrale Frage bestehen: Wie weit ist die Wissenschaft tatsächlich von der Wiedergeburt eines Mammuts entfernt?

Finanzen / Technologie
[Eulerpool News] · 06.03.2025 · 13:54 Uhr
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