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Cohere sucht über 500 Millionen Dollar – Bewertung stagniert trotz starkem Umsatzwachstum

05. Juni 2025, 18:47 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Cohere, ein kanadisches KI-Start-up, strebt über 500 Millionen US-Dollar an, während die Bewertung trotz starkem Umsatzwachstum bei 6,5 Milliarden US-Dollar stagnieren soll. Im Wettbewerb mit großen Anbietern und neuen Start-ups steht das Unternehmen unter Druck, da die Entwicklungskosten und der Markt immer herausfordernder werden.

Das kanadische KI-Start-up Cohere will mehr als 500 Millionen US-Dollar einwerben – und kämpft dabei um eine Bewertung von bis zu 6,5 Milliarden US-Dollar. Damit bleibt das Unternehmen, trotz jüngster Umsatzsprünge, weit hinter der Bewertungsexplosion seiner US-Rivalen OpenAI und Anthropic zurück. OpenAI wird inzwischen mit 300 Milliarden US-Dollar taxiert, Anthropic mit 61,5 Milliarden.

Die Gespräche mit Investoren befinden sich laut mehreren mit der Sache vertrauten Personen noch in einem frühen Stadium. Ziel sei eine Bewertung oberhalb von 5,5 Milliarden US-Dollar – in etwa auf dem Niveau der letzten Finanzierungsrunde. Eine Ausweitung auf 6 bis 6,5 Milliarden sei denkbar, aber keineswegs gesichert.

Cohere setzt strategisch auf Unternehmenskunden und Datenschutz – im Gegensatz zu OpenAI, das mit ChatGPT den Endverbrauchermarkt dominiert. Die Kanadier verzichten bislang auf eine Consumer-App, haben jedoch mit ihrer Plattform „North“ erste KI-Agenten für Büroanwendungen vorgestellt – derzeit nur für eine begrenzte Zahl von Nutzern.

Im direkten Vergleich mit der Konkurrenz fällt auf: Cohere bleibt fokussiert auf „open models“, etwa die Aya-Serie für mehrsprachige Anwendungen. Diese stehen in Konkurrenz zu vergleichbaren Modellen von Meta, Mistral und DeepSeek, die den Open-Source-Sektor derzeit prägen.

Trotz der Marktskepsis zeigt sich operatives Momentum: Laut einer mit den Finanzen vertrauten Person hat Cohere seinen jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARR) in den vergangenen vier Monaten verdoppelt und im Mai die Marke von 100 Millionen US-Dollar überschritten.

CEO Aidan Gomez – Mitautor der bahnbrechenden Transformer-Studie „Attention Is All You Need“ – sowie seine Mitgründer Nick Frosst und Ivan Zhang positionieren Cohere als Anbieter für Unternehmenskunden, die auf Datenschutz und verlässliche Infrastruktur setzen. Doch der Wettbewerb um die Gunst von Tech-Giganten wie Google, Microsoft und Amazon bleibt hart – sie entwickeln und verkaufen eigene Modelle im Enterprise-Segment.

Gleichzeitig entsteht neuer Wettbewerbsdruck von sogenannten „AI-native applications“. Start-ups wie Anysphere – Entwickler des beliebten Coding-Tools Cursor – verzeichnen rasantes Wachstum und erzielen mit vertikalen Anwendungen Bewertungen von bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar.

Cohere steht damit in einem fragmentierten Markt unter Zugzwang: Hohe Entwicklungskosten, wachsender Wettbewerb und ein Bewertungsniveau, das trotz Umsatzwachstum nicht Schritt hält – eine Konstellation, die Investoren derzeit genau abwägen.

Finanzen / KI
[Eulerpool News] · 05.06.2025 · 18:47 Uhr
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