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Citi plant weitere Stellenstreichungen: Nächste Entlassungswelle im März erwartet

24. Januar 2026, 08:00 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Citi plant weitere Stellenstreichungen: Nächste Entlassungswelle im März erwartet
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Nach bereits rund 1.000 Jobkürzungen zu Jahresbeginn setzt Vorstandschefin Jane Fraser ihren harten Umbaukurs fort. Diesmal sollen vor allem hochrangige Manager betroffen sein.

Entlassungen nach der Bonus-Saison

Die US-Großbank Citigroup bereitet sich auf eine weitere Runde von Stellenstreichungen im März vor. Das berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die neuen Einschnitte sollen kurz nach Auszahlung der Boni bekanntgegeben werden und vor allem das obere Management über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg treffen.

Bereits im Januar hatte Citi rund 1.000 Arbeitsplätze abgebaut, ebenfalls mit Schwerpunkt auf Senior-Positionen. Nach Angaben der Quellen haben einige Führungskräfte inzwischen interne Wechsel angestoßen, um sich in anderen Sparten neu zu positionieren, bevor die nächste Reduktionsrunde greift.

Teil von Frasers radikalem Umbauplan

Die Kürzungen sind Teil des umfassenden Transformationsprogramms von CEO Jane Fraser, die den Konzern seit 2021 restrukturiert. Ziel ist es, Kosten zu senken, regulatorische Altlasten zu beseitigen und die Profitabilität im Vergleich zu Wettbewerbern wie JPMorgan oder Bank of America deutlich zu verbessern.

In einer Stellungnahme erklärte die Bank, man werde auch 2026 die Mitarbeiterzahl weiter reduzieren. Hintergrund seien:

  • Anpassungen an den tatsächlichen Geschäftsbedarf,
  • Effizienzgewinne durch Technologie und Automatisierung,
  • sowie der Fortschritt des konzernweiten Transformationsprogramms, das sich der Zielstruktur nähere.

Finanzvorstand Mark Mason hatte zuletzt betont, dass die Belegschaft von rund 240.000 Mitarbeitern im Jahr 2022 auf 226.000 Ende 2025 geschrumpft sei. Allein im vergangenen Jahr fielen rund 800 Millionen Dollar an Abfindungs- und Restrukturierungskosten an.

Regulatorischer Druck lässt nach, Sparzwang bleibt

Der Umbau fällt in eine Phase, in der sich der regulatorische Druck auf Citi spürbar entspannt hat. Die US-Notenbank Federal Reserve hat zuletzt Auflagen zur Behebung von Mängeln im Handelsrisikomanagement aufgehoben, auch das Office of the Comptroller of the Currency lockerte einen zentralen Teil eines seit 2020 bestehenden „Consent Orders“.

Trotz dieser Entlastung hält das Management am harten Sparkurs fest. Nach Einschätzung von Insidern erfolgen die aktuellen Personalkürzungen deutlich diskreter als die großen, öffentlich angekündigten Abbaurunden der Jahre 2023 und 2024, in denen Managementebenen verschlankt und Randaktivitäten verkauft wurden.

Börse honoriert den Kurs – bisher

An den Finanzmärkten kommt Frasers Strategie bislang gut an. Die Citi-Aktie legte 2025 um rund 66 Prozent zu und übertraf damit sowohl die großen US-Banken als auch den Branchenindex deutlich. Zudem kaufte der Konzern eigene Aktien im Volumen von über 13 Milliarden Dollar zurück.

Der Preis für die operative Sanierung bleibt jedoch hoch: Der Konzern baut weiter systematisch Hierarchien ab – und diesmal trifft es erneut vor allem die oberen Etagen. Die Botschaft ist klar: Der Umbau von Citigroup ist noch nicht abgeschlossen, und auch gut bezahlte Führungspositionen stehen nicht mehr unter Bestandsschutz.

Finanzen / Business
[Eulerpool News] · 24.01.2026 · 08:00 Uhr
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