Cigna Group: Keine Fusion mit Humana, aber ambitionierte Wachstumsziele
Die Cigna Group hat kürzlich bekräftigt, dass sie entgegen andauernder Spekulationen keinerlei Pläne für eine Fusion mit Humana verfolgt. Die Unternehmensführung beabsichtigt, in den kommenden Wochen verstärkt mit Investoren und Analysten in Kontakt zu treten. Dabei soll auch das Vertrauen in die bisherigen M&A-Kriterien des Unternehmens erneuert werden, die strategische Passung, finanzielle Attraktivität und hohe Abschlusswahrscheinlichkeiten betonen.
Darüber hinaus plant Cigna, während dieser Treffen die positive Prognose des konsolidierten bereinigten Gewinns je Aktie für das Geschäftsjahr 2024 zu bestätigen, wobei ein Mindestwert von 28,40 US-Dollar angestrebt wird. Für das Jahr 2025 erwartet das Unternehmen zudem ein Wachstum von mindestens 10%.
Im letzten Monat berichtete Cigna beeindruckende Drittquartalszahlen mit einem Umsatz von 63,7 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 30% im Jahresvergleich, der die Schätzungen der Analysten übertraf. Der bereinigte Betriebsgewinn stieg um 5%, insbesondere dank der starken Leistungen von Evernorth Health Services, während die Nettozinserträge schwächer ausfielen.
Trotz der Herausforderungen der letzten Jahre, die unter anderem auch Humana aufgrund der staatlichen Vorgaben zur Kostensenkung im Bereich Medicare belasteten, setzt Cigna weiterhin auf gezielte Kapitalverwendung. Das Unternehmen plant, auch in Zukunft durch Dividenden und Aktienrückkäufe den Aktionärswert zu steigern.
Bis zum Jahr 2025 sind weitere Rückkäufe geplant, finanziert durch den Erlös aus dem Verkauf der Medicare-Sparte, der Anfang nächsten Jahres abgeschlossen sein soll. Aktuell zeigt sich die Cigna-Aktie mit einem Anstieg von 7,89% auf 345 US-Dollar vorbörslich recht standhaft, während die Humana-Aktie einen Rückgang von 6,29% verzeichnet.

