Chronologie: Bisherige Bemühungen für Frieden in Syrien

21. Januar 2014, 12:54 Uhr · Quelle: dpa

New York (dpa) - Im syrischen Bürgerkrieg starben bisher mehr als 130 000 Menschen. Bislang scheiterten alle Versuche einer Lösung des Konflikts.

3. August 2011: Nach dem blutigen Vorgehen gegen Oppositionelle in Syrien einigt sich der UN-Sicherheitsrat auf eine Verurteilung des Regimes von Baschar al-Assad. Das Papier ist als Präsidentielle Erklärung aber weniger gewichtig als eine Resolution.

4. Oktober 2011: Russland und China verhindern mit ihrem Veto eine Resolution zur Verurteilung Assads und blockieren in den folgenden Monaten weitere Resolutionen.

22. Dezember 2011: Beobachter der Arabischen Liga treffen in Syrien ein. Vier Wochen später wird ihr Einsatz wegen der Gewalt beendet.

24. Februar 2012: UN und Arabische Liga ernennen den früheren UN-Generalsekretär Kofi Annan zum Sondergesandten für Syrien.

27. März 2012: Syrien akzeptiert Annans Friedensplan, der eine von den UN beobachtete Waffenruhe vorsieht. Die Kämpfe gehen weiter.

14. April 2012: Die UN schicken nach einem Ratsbeschluss Militärbeobachter zur Überwachung einer Waffenruhe nach Syrien. Es ist die erste UN-Resolution zu Syrien seit Beginn der Unruhen. Die Waffenruhe wird nicht eingehalten, die Beobachter ziehen wieder ab.

30. Juni 2012: Die fünf UN-Vetomächte und mehrere Nahost-Staaten verständigen sich auf der Syrien-Konferenz in Genf auf einen Fahrplan für einen politischen Übergangsprozess in Syrien. Die geplante Übergangsregierung wird nicht gebildet, der Krieg geht weiter.

2. August 2012: UN-Vermittler Annan gibt auf.

16. August 2012: Der Diplomat Lakhdar Brahimi wird neuer UN-Vermittler. Wegen der Gewalt endet die UN-Beobachtermission.

26. Oktober 2012: Die von Brahimi mit den Konfliktgegnern ausgehandelte viertägige Feuerpause hält keine drei Stunden.

15. Mai 2013: Mit großer Mehrheit verurteilt die UN-Vollversammlung die Gewalt in Syrien und fordert Damaskus zum politischen Wandel auf. Russland und China sind dagegen.

27. September 2013: Erstmals seit Beginn des Krieges einigen sich die Veto-Mächte im Sicherheitsrat auf einen Resolutionsentwurf zu Syrien.

22. Oktober 2013: Die Syrien-Kontaktgruppe drängt die moderaten Kräfte der syrischen Opposition an den Verhandlungstisch. Diese wollen aber nur zu einer Friedenskonferenz kommen, wenn das Ziel eine Ablösung von Assad ist. Syriens Regierung will nur teilnehmen, wenn die Syrer selbst über die Zukunft des Landes entscheiden dürften.

25. November 2013: Der Auftakt der seit Monaten immer wieder verschobenen Syrien-Konferenz wird nun auf den 22. Januar in Montreux festgelegt. Ziel sei die Schaffung einer Übergangsregierung, teilt UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York mit.

Konflikte / UN / Syrien
21.01.2014 · 12:54 Uhr
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