Chip-Prognosen sorgen für frischen Wind an deutschen Börsen
Der taiwanesische Chipriese TSMC hat durch optimistische Wachstumsprognosen einen merklichen Aufschwung bei den deutschen Zulieferern der Chip-Industrie ausgelöst. Ansonsten war die Aktivität am deutschen Aktienmarkt eher verhalten. Erst im späten Handel gelang dem lange stagnierenden Dax ein leichter Anstieg um 0,26 Prozent, wodurch er bei 25.352,39 Punkten schloss. Dieses Niveau hält den Dax weiterhin in relativer Nähe zu seinem kürzlichen Höchststand von etwa 25.500 Punkten.
Weder die neuesten Quartalsberichte großer US-Investmenthäuser wie Goldman Sachs und Morgan Stanley noch robuste Wirtschaftsdaten aus den USA konnten hierzulande signifikante Impulse setzen. Der Rückgang des Dax am Mittwoch unterstrich, wie Analyst Frank Sohlleder vom Broker Activtrades bemerkte, dass der Spielraum oberhalb der 25.500-Punkte-Marke begrenzt ist. Nach einer beeindruckenden Serie von acht aufeinanderfolgenden Gewinnertagen war zuletzt die 'Schwerkraft' wieder spürbar.
Parallel dazu verbuchte der MDax, der Index mittelgroßer Unternehmen, einen Anstieg um 0,53 Prozent und beendete den Handelstag bei 31.943,60 Punkten. Am Dienstag hatte er damit den höchsten Stand seit fast vier Jahren erreicht.

