Chinas Hauptstadt Peking treibt autonomes Fahren voran
Peking beschleunigt den Weg in eine autonome Zukunft: Die chinesische Metropole hat jüngst neue Richtlinien verabschiedet, um die Technologie des autonomen Fahrens voranzutreiben. Mit der Vision, eines Tages fahrerlose Busse und Taxis durch die Stadt zu lenken, soll ab dem 1. April das Regelwerk in Kraft treten.
Fahrzeuge, die strenge Straßentests sowie Sicherheitsbewertungen bestehen, dürfen sich um Testfahrten auf den öffentlichen Straßen bewerben. Die Unterstützung richtet sich auf unterschiedliche Fahrzeugtypen: Von privaten Autos über städtische Busse bis hin zu Straßenbahnen und Taxis soll die autonome Technik gefördert werden.
Im Zuge dessen plant die Stadt, den Ausbau einer intelligenten Straßeninfrastruktur zu forcieren, um diese Entwicklungen zu unterstützen. Parallel dazu hat auch die zentrale chinesische Stadt Wuhan Regelungen zur Förderung intelligenter vernetzter Fahrzeuge genehmigt. China zeigt sich insgesamt sehr progressiv: Bereits 19 Städte stehen im Zeichen von Robotaxi- und Robobustests.
Unter den Unternehmen, die in China große Robotaxi-Flotten betreiben, findet sich Apollo Go, ein Tochterunternehmen des Tech-Riesen Baidu. Mit ambitionierten Plänen sollen bis Ende 2024 in Wuhan 1.000 Robotaxis unterwegs sein. Auch Pony.ai, seit November an der US-Börse notiert, will seine Flottenstärke bis 2026 landesweit auf über 1.000 Fahrzeuge steigern.
Weitere Player in diesem dynamischen Umfeld sind WeRide und AutoX. Tesla, der US-amerikanische Gigant im Elektrofahrzeugsegment, plant zudem, sein Full Self-Driving System frühestens im ersten Quartal 2025 in China einzuführen. Die Entwicklungen in China bieten nicht nur Innovationen, sondern befeuern auch den globalen Wettlauf um die Vorherrschaft im autonomen Fahren.
Es bleibt spannend zu beobachten, wie schnell diese zukunftsweisende Technologie den Alltag in der bevölkerungsreichsten Nation der Welt verändert.

