Chinas Charmeoffensive: Neue Impulse für die deutsch-chinesische Partnerschaft
In einer überraschenden diplomatischen Geste hat Chinas Führung Friedrich Merz zu seiner Wahl zum Bundeskanzler beglückwünscht und bietet gleichzeitig eine engere Zusammenarbeit an. Chinas Staatschef Xi Jinping, bekannt für seine strategische Weitsicht, signalisierte die Bereitschaft, die Beziehungen zwischen China und der EU auf eine neue Stufe zu heben – mit dem Wunsch, die Partnerschaft in die "richtige Richtung" zu lenken.
Diese Aussagen entstammen der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua, die erneut Chinas globales politisches Interesse betont. Xi Jinping verwies auf die derzeitigen globalen Herausforderungen, die durch eine Zunahme an unilateralen Maßnahmen und Protektionismus geprägt sind. Er forderte eine gemeinsame Anstrengung, um Fairness und Gerechtigkeit auf der internationalen Bühne zu wahren, und drückte das gemeinsame Ziel aus, allen Widrigkeiten die Stirn zu bieten.
Auch Chinas Ministerpräsident Li Qiang schloss sich den Glückwünschen an Merz an. Interessanterweise hatte Merz im Wahlkampf kritische Töne gegenüber China angeschlagen. Er hob hervor, dass China nicht die rechtsstaatlichen Standards erfülle, wie sie in Europa gelten, und mahnte zur Vorsicht bei Investitionen.
Unter Olaf Scholz' Vorgängerregierung war vor allem das Thema Menschenrechte ein heikler Punkt in den Beziehungen.

