China mahnt zu Besonnenheit: Forderung nach Einflussnahme im Nahostkonflikt
China hat an die internationale Gemeinschaft appelliert, ihren Einfluss zur Entschärfung des eskalierenden Konflikts zwischen Israel und dem Iran geltend zu machen. Nachdem US-Präsident Donald Trump in einem Online-Post seine Sicht auf den Konflikt veröffentlichte, betonte der Sprecher des Außenministeriums, Guo Jiakun, dass eine Eskalation nicht zur Entspannung beitragen, sondern vielmehr die Spannungen verschärfen würde.
Der Tweet von Trump, in dem er zu einem sofortigen Verlassen Teherans riet, wurde unter anderem mit dem Hinweis abgesandt, dass der Iran das von ihm vorgeschlagene Abkommen zum Atomprogramm hätte unterzeichnen sollen. Die Vereinigten Staaten, traditionell enge Verbündete Israels, sind hierbei von besonderer Bedeutung.
Vor diesem Hintergrund forderte China alle involvierten Parteien eindringlich auf, insbesondere jene mit erheblichem Einfluss auf Israel, umgehend Maßnahmen zur Minderung der Konflikte zu ergreifen. Die Beziehungen zwischen China und dem Iran sind von strategischer Bedeutung, da die Volksrepublik ein Hauptabnehmer iranischen Öls ist und Verdächtigungen bestehen, China könnte den Iran in militärstrategischen Belangen unterstützen. Diese geopolitische Verzahnung wird durch gemeinsame Marineübungen der beiden Länder zusätzlich unterstrichen.

