China kauft Millionen Tonnen US-Soja: Ein Hoffnungsschimmer im Handelsdisput
Die chinesische Regierung hat sich entschlossen, in den kommenden Jahren massiv in den Kauf amerikanischer Sojabohnen zu investieren. Laut US-Finanzminister Scott Bessent wird China in den nächsten drei Jahren jährlich 25 Millionen Tonnen US-Soja beziehen. Bereits in dieser Saison planen die Chinesen, zwölf Millionen Tonnen aus den Vereinigten Staaten zu importieren, wie er in einem Interview mit Fox Business erläuterte.
Der Handel mit Sojabohnen erweist sich als lukrativ: Im Jahr 2024 wurden Sojabohnen im Gesamtwert von rund 24,5 Milliarden US-Dollar exportiert, wobei der chinesische Markt etwa die Hälfte dieses Umsatzes ausmachte. Dieser neue Handelsdeal könnte sich als politischer Segen für US-Präsident Donald Trump erweisen, der sich bemüht, die Landwirte zufriedenzustellen, nachdem China in der Vergangenheit wegen des anhaltenden Handelskonflikts als Hauptkunde weggefallen ist.
Ein kürzliches Treffen zwischen Trump und seinem Amtskollegen Xi Jinping brachte einige Fortschritte im Zoll- und Handelsstreit der beiden Nationen. Chinas Exportbeschränkungen auf Seltene Erden werden vorerst aufgehoben, während die USA im Gegenzug die Zölle auf chinesische Produkte um 10 Prozentpunkte reduzieren. Dennoch bleibt der Druck für chinesische Exporteure hoch, da die Zölle nun laut Trump 47 Prozent betragen. Dies geschieht auch vor dem Hintergrund eines Vorwurfs an China, nicht hinreichend gegen die Lieferung von Substanzen zur Herstellung des synthetischen Opioids Fentanyl vorzugehen.

