Caravan Salon in Düsseldorf: Eine Messe, die bewegt
Der Caravan Salon in Düsseldorf öffnet nun zum 64. Mal seine Pforten und präsentiert sich als die weltweit größte Messe für Reisemobile und Caravans. Für ganze zehn Tage verwandelt sich die Messe in ein Mekka für Liebhaber von Wohnmobilen und Wohnwagen. Die Besucher erwartet nicht nur eine beeindruckende Produktauswahl, sondern auch reichlich Informationen zu Zubehör und verlockenden Reisezielen. Die Messe wird am 7. September enden.
Mit einer rekordverdächtigen Teilnehmerzahl von 810 Ausstellern aus 41 Ländern zeigt die Messe vielfältige Produkte auf 15 Messehallen verteilt. Beeindruckende Zahlen verzeichnete bereits das vergangene Jahr, als über 250.000 Interessierte die Messe besuchten.
Die Ausstellung deckt ein breites Spektrum an Fahrzeuggrößen und Preisklassen ab. Besonders hervorzuheben ist ein neuer Wohnwagen mit einem Gewicht von nur 1.000 Kilogramm, der ab einem Preis von 18.900 Euro erhältlich ist und sich auch für kleinere Zugfahrzeuge eignet. Am anderen Extrem steht ein Luxus-Wohnmobil mit opulenter Ausstattung, das mit einer Pkw-Garage und einem Kingsize-Bett aufwartet und mehr als zwei Millionen Euro kosten kann.
Auf der Messe wird auch eine Elektro-Reisemobil-Studie vorgestellt, die sich durch eine Reichweite von 240 Kilometern und den Einsatz nachwachsender Rohstoffe wie Flachs und Mais auszeichnet. Zudem bietet eine besondere Erlebniszone Selbstbauern die Möglichkeit, wertvolle Tipps von Experten zu erhalten und sich von selbst ausgebauten Fahrzeugen inspirieren zu lassen.
Caravan-Salon-Direktor Stefan Koschke betont die wachsende Bedeutung des Caravanings als Urlaubsform. Statistiken belegen diese Entwicklung: Im Jahr 2024 wurden laut Statistischem Bundesamt 42,9 Millionen Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen registriert, ein Zuwachs von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Trotz der erfreulichen Wachstumszahlen bei den Übernachtungen verzeichnet der Caravaning Markt laut CIVD leichte Rückgänge bei den Neuzulassungen: Von Januar bis Juli wurden fast 65.300 neue Freizeitfahrzeuge zugelassen, was einem Rückgang um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Speziell bei Wohnwagen war ein Rückgang von zehn Prozent zu verzeichnen, während die Neuzulassung von Wohnmobilen um 1,7 Prozent zurückging.

