Bundeswehr erwägt Öffnung für Ausländer: Sind sie die Lösung für den Personalmangel?
Die Bundeswehr kämpft mit einem gravierenden Problem: einem enormen Personalmangel. Doch das könnte sich bald ändern. Denn bis zum Jahr 2031 soll die Zahl der Soldaten um 20.000 erhöht werden. Angesichts dieser Herausforderung wird die Debatte über eine mögliche Öffnung der Streitkräfte für Ausländer immer lauter. Nun hat sich auch Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) für diese Option ausgesprochen. Dabei sollten jedoch nur Angehörige anderer EU- und Nato-Staaten berücksichtigt werden.
Die Frage lautet nun, ob ausländische Soldaten tatsächlich in der Lage wären, die beträchtlichen Personallücken bei der Bundeswehr zu schließen. Und noch wichtiger: Würde diese Maßnahme überhaupt greifen? Schließlich können nur attraktive Arbeitgeber im Wettbewerb um Talente bestehen - unabhängig davon, ob diese aus Deutschland oder befreundeten Ländern kommen.
Die Bundeswehr steht vor einer großen Herausforderung: Sie muss sich als Arbeitgeber gegenüber anderen Unternehmen behaupten und für potenzielle Bewerber attraktiv sein. Die marode Bundeswehr steht diesbezüglich noch vor einem sehr langen Weg. (eulerpool-AFX)

