Bundesliga setzt neue Umsatzmaßstäbe: Rekordjahr für den deutschen Fußball
Der deutsche Profi-Fußball hat in der Saison 2024/25 mit einem Rekordumsatz von 6,33 Milliarden Euro ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt. Dies verkündete die Deutsche Fußball Liga (DFL) während ihres Neujahrsempfangs in Frankfurt am Main. "In herausfordernden Zeiten setzt der deutsche Profifußball starke Signale", äußerte sich Ligapräsident Hans-Joachim Watzke optimistisch und blickt zuversichtlich auf das anstehende WM-Jahr 2026.
Die DFL konnte durch diese Entwicklung ihre Einnahmen im Vergleich zur Saison 2023/24 um 461,2 Millionen Euro steigern und meldete einen operativen Gesamtgewinn von 271,5 Millionen Euro für die 36 Clubs. Dabei erzielten bemerkenswerterweise 13 Erst- und 15 Zweitligisten positive Ergebnisse – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren.
Besonders das Oberhaus, angeführt vom Rekordmeister FC Bayern München, schaffte es erstmals, die Umsatzmarke von 5 Milliarden Euro zu knacken und verbuchte 5,12 Milliarden Euro, was einen Zuwachs von 320,8 Millionen Euro bedeutet. Auch die zweite Liga stärkte mit einem Umsatz von 1,21 Milliarden Euro ihre Position und verzeichnete ein Wachstum von 13,1 Prozent.
Unter der Führung der neuen Geschäftsführer Marc Lenz und Steffen Merkel, die seit dem 1. Juli 2023 tätig sind, setzt die DFL weiterhin Maßstäbe. So bezeugt der aktuelle Wirtschaftsreport Bestmarken und weist darauf hin, dass beachtliche 1,7 Milliarden Euro durch Steuern und Abgaben in die öffentlichen Kassen geflossen sind. Mit mehr als 64.000 Beschäftigten im Profifußball und nahezu 21 Millionen verkauften Tickets wurde zudem ein weiterer Höchststand erreicht. "Die Rekordeinnahmen spiegeln die immense gesellschaftliche Beliebtheit des Fußballs wider und sind essentiell für die wirtschaftliche Stabilität", kommentierte Merkel, wobei fast ein Drittel der Einnahmen aus der Zentralvermarktung der Medienrechte stammen.

