Bundesbürger befürchten negative Einflüsse durch US-Präsident Trump
Eine aktuelle Umfrage des Instituts Insa zeigt, dass eine klare Mehrheit der Deutschen US-Präsident Donald Trump als potenzielle Bedrohung ansieht. In der repräsentativen Befragung, die im Auftrag der 'Bild am Sonntag' durchgeführt wurde, gaben 61 Prozent der rund 1.000 befragten Personen an, dass Trump eine Gefahr für Deutschland darstelle. Im Gegensatz dazu sehen lediglich 24 Prozent der Befragten den US-Präsidenten als einen Verbündeten. Unentschlossen äußerten sich 15 Prozent der Teilnehmer. Die ablehnende Haltung gegenüber Trump wird durch den überwiegenden Wunsch nach einem strengeren Kurs der deutschen Regierung gegenüber den USA unterstrichen. So befürworten 52 Prozent der Befragten eine härtere Gangart gegenüber dem amerikanischen Präsidenten. Im Gegensatz dazu sprechen sich 31 Prozent für eine verstärkte Kooperation aus. Auch hier blieb ein Anteil von 17 Prozent ohne klare Stellungnahme. Diese Umfrage, die am 22. und 23. Januar stattfand, wirft ein Schlaglicht auf die gemischten Gefühle der Deutschen gegenüber der transatlantischen Beziehung in der Ära Trump.

