Breaking Bad meets Ödland: Aaron Paul stößt zu Fallout Staffel 3
Amazon Prime Video holt sich Verstärkung für die dritte Staffel der postapokalyptischen Hitserie. Aaron Paul, bekannt als Jesse Pinkman aus Breaking Bad, wird in einer noch unbekannten Rolle im Ödland auftauchen. Ein konkreter Starttermin für Staffel 3 steht noch nicht fest – die Dreharbeiten laufen jedoch bereits auf Hochtouren.
Ein Jesse Pinkman im Vault-Anzug? – Die Rolle
Die ganz große Frage ist natürlich: Wen spielt Aaron Paul? Amazon und die Produzenten halten sich bedeckt, was seine Figur angeht. Klar ist nur: Es wird keine One-Shot-Nummer. Pauls Charakter wird ein fester Bestandteil der dritten Staffel sein.
Die Gerüchteküche brodelt natürlich trotzdem. Aaron Paul hat bereits mit den Fallout-Showrunnern Jonathan Nolan und Lisa Joy bei Westworld zusammengearbeitet – in dessen finaler Staffel er eine zentrale Rolle spielte. Dass die Chemie also stimmt, ist garantiert. Ob er nun einen neuen Kopfgeldjäger, einen durchgeknallten Vault-Bewohner oder eine komplett neue Lore-Figur spielt? Da darfst du noch ein bisschen spekulieren.
Hochkarätige Verstärkung für Staffel 3
Paul ist nicht der einzige Neuzugang. Auch Annabel O’Hagan (als die fantastische Steph aus Staffel 2) und Dave Register (der naive Chet) wurden zu regulären Darstellern befördert. Sie gesellen sich zu Ella Purnell (Lucy), Walton Goggins (Der Ghul) und Aaron Moten (Maximus), die das Rückgrat der Serie bilden.
Spannend ist auch die Meta-Ebene: Wie wir bei Pixelcritics bereits berichteten, planen die Produzenten, Elemente aus Staffel 3 zurück in die Spielwelt zu integrieren. Die Serie ist kein isoliertes Projekt mehr, sondern ein aktiver Motor für das gesamte Franchise. Todd Howard hat zudem bestätigt, dass Fallout 5 und die TV-Serie in einem gemeinsamen Kanon existieren – ein Novum für die Branche.
Wie weit reicht die Story?
Aktuell wird Staffel 3 gedreht, ein Release ist vermutlich frühestens Ende 2027 / Anfang 2028 zu erwarten. Aaron Moten, der Maximus verkörpert, hat bereits angekündigt, dass die Show auf fünf bis sechs Staffeln ausgelegt sei. Wir stecken also gerade mal in der Halbzeit.
Dass sich die Macher mit der dritten Staffel Zeit lassen, ist klug. Fallout hat mit über 100 Millionen Zuschauern über die ersten beiden Staffeln hinweg neue Maßstäbe für Videospiel-Adaptionen gesetzt – und das will zelebriert werden.
„Yeah, Bitch!“ – Lohnt sich die Vorfreude?
Absolut. Mal ehrlich: Aaron Paul ist einer der charismatischsten Darsteller seiner Generation. Wenn jemandem die Mischung aus gebrochenem Helden, tragischer Vergangenheit und schlagfertigem Mundwerk liegt, dann ihm. Die Serie hat in Staffel 1 und 2 bewiesen, dass sie den Ton der Spiele perfekt trifft – schwarzer Humor, brutale Gewalt und eine Gesellschaft, die in der Postapokalypse noch schlimmer ist als die Mutanten draußen.
Mit Paul holen sich Nolan und Joy nicht einfach einen weiteren bekannten Namen. Sie holen einen Schauspieler, der schon in Breaking Bad gezeigt hat, wie man eine Figur über mehrere Staffeln hinweg glaubwürdig wandeln lässt. Ich tippe auf einen der denkwürdigsten Charaktere der gesamten Serie – und wetten, dass wir seinen Namen in ein paar Jahren in Fallout 5 wieder hören.


