Borussia Dortmund triumphiert nach packendem Elfmeterschießen in Frankfurt
Borussia Dortmund hat sich in einem nervenaufreibenden Zweitrunden-Krimi des DFB-Pokals gegen Eintracht Frankfurt durchgesetzt und sich den Einzug ins Achtelfinale gesichert. Die Dortmunder Mannschaft feierte einen 4:2-Sieg im Elfmeterschießen, nachdem es nach 120 Minuten 1:1 gestanden hatte. Der Hauptakteur dieses dramatischen Erfolgs war Torhüter Gregor Kobel, der während der Elfmeterentscheidung parierte und damit seinen Mitspielern den Weg zum Sieg ebnete. "Es war ein unglaubliches Erlebnis, das uns Energie für die kommenden Herausforderungen gibt", erklärte der strahlende Kobel beim TV-Sender Sky.
Auf Frankfurter Seite sprach Mario Götze, der die Partie mit einem Assist eröffnete, von einem unglücklichen Ausgang: "Elfmeter ist immer auch ein Stück Lotterie." Ansgar Knauff hatte die Eintracht früh in Führung gebracht, doch Julian Brandt glich kurz nach der Halbzeit aus. Trotz eines leidenschaftlichen Kampfes und weiterer Chancen auf beiden Seiten, unter anderem durch den Frankfurter Knauff und den Dortmunder Kobel, blieb es beim Unentschieden bis zur Verlängerung und dem anschließenden Elfmeterschießen.
Dortmund erwies sich in der entscheidenden Phase als die nervenstärkere Mannschaft und bescherte Trainer Niko Kovac an seinem alten Arbeitsplatz einen erfreulichen Abend. "Es war ein K.o.-Spiel voller Kampf und Leidenschaft. Am Ende hatten wir das nötige Quäntchen Glück", resümierte Sportdirektor Sebastian Kehl erleichtert.
Die Geschichte des Spiels begann mit einem Blitzstart der Eintracht, doch die Dortmunder bewahrten die Ruhe und steigerten sich zur zweiten Halbzeit entscheidend. Mit ihrer kampfstarken Leistung gegen die kompakte Frankfurter Defensive unterstrichen sie ihren Titelanspruch im Pokalwettbewerb, den sie zuletzt 2021 gewinnen konnten. Nun träumen die Fans der Borussia von einer erneuten Reise nach Berlin.

