Borderlands 4: Randy Pitchford kündigt Preis-Enthüllung an – Community fürchtet das Schlimmste
Pandora bebt! Die Kammerjäger-Community ist in Aufruhr! Und nein, es ist nicht (nur) die Vorfreude auf Borderlands 4, das uns im September mit dem versprochen „größten Universum, das Gearbox je gebaut hat“ lockt. Es ist die hitzige Debatte um den Preis, die Gearbox-CEO Randy Pitchford mit einigen, sagen wir mal, unglücklichen Äußerungen losgetreten hat. 80 Dollar/Euro für den nächsten Loot-Shooter-Exzess? Pitchford deutete es nicht nur an, sondern verteidigte es auch noch mit Aussagen, die vielen Fans wie ein Schlag mit der Psycho-Buzz-Axe vorkamen. Schnallt euch an, Claptrap hat die Konfetti-Kanone geladen – es wird kontrovers!
Der 80-Euro-Drop und der „Echte Fans“-Eklat
Alles begann auf der PAX East 2025. Mitten im Hype um frisches Gameplay und neue Details zu Borderlands 4 ließ Randy Pitchford die Bombe platzen: Der Preis könnte bei satten 80 Euro liegen. Als ob das nicht schon genug Zündstoff wäre, goss er mit seiner berüchtigten „echte Fans„-Bemerkung Öl ins lodernde Feuer der Community-Wut. Die Folge? Ein digitaler Shitstorm, der Pitchford zu nicht nur einer, sondern gleich zwei Entschuldigungen zwang.
Doch der Gearbox-Chef schien aus dem Fettnäpfchen-Treten gar nicht mehr herauszukommen. Seine Empfehlung an „echte Fans, die preissensibel sein könnten“, doch einfach das aktuell kostenlose (bis 5. Juni im Epic Games Store) Tiny Tina’s Wonderlands zu spielen, wirkte auf viele wie blanker Hohn. Man kann förmlich hören, wie Tiny Tina selbst kichernd ein „Boom!“ durch die Echohöhlen von Pandora ruft – nur dass diesmal die Spieler die Explosion abbekommen haben.
„Das ist einfach eine Realität, die wir akzeptieren müssen“: Pitchfords Preis-Predigt
Als Fans und Kritiker ihm vorwarfen, dass Spiele eben nicht einfach 80 Euro kosten sollten, legte Pitchford nach und zementierte seinen Ruf als Meister der unpopulären Ansagen. „Ich fürchte, die Industrie bewegt sich in diese Richtung, und es ist einfach eine Realität, die wir akzeptieren müssen“, so seine ernüchternde Antwort. Eine Realität, die viele Gamer so nicht hinnehmen wollen. Er fügte hinzu: „Der Preis für Borderlands 4 wird bald vom Publisher bekannt gegeben. Mein Wunsch, nachdem ich mir für das Spiel den Hintern aufgerissen habe, ist, dass es so viele Leute wie möglich spielen können.“ Ein frommer Wunsch, der jedoch im krassen Gegensatz zur potenziellen Preishürde steht.
Preis-Showdown auf dem Summer Game Fest?
Inmitten all dieser Kontroversen steht nun die offizielle Preisankündigung und der mögliche Start der Vorbestellungen für Borderlands 4 bevor. Und welcher Termin würde sich dafür besser eignen als das Summer Game Fest am 6. Juni? Geoff Keighleys Event-Maschinerie läuft auf Hochtouren, und Borderlands 4 wurde bereits im neuesten Hype-Trailer angeteasert. Zwar ist das keine Garantie für eine Ankündigung, aber erinnert euch: Das Spiel wurde letztes Jahr auf der Gamescom Opening Night Live enthüllt – ebenfalls ein von Keighley organisiertes Spektakel. Die Zeichen stehen also nicht schlecht, dass wir bald Klarheit (und vielleicht den nächsten Preisschock) bekommen. Die Spannung ist greifbar, fast so als würde man auf den seltensten Loot-Drop des Spiels warten.
Mehr Budget, größeres Universum – Rechtfertigt das den Preis?
Gearbox verspricht uns für Borderlands 4 nicht weniger als das „größte Universum, das wir je gebaut haben.“ Das Budget soll mehr als doppelt so hoch sein wie das von Borderlands 3. Das klingt nach epischen Ausmaßen, nach unzähligen Planeten zum Erkunden, nach einer Waffenvielfalt, die selbst Marcus Kincaid vor Neid erblassen ließe. Aber rechtfertigt das einen Preissprung auf 80 Dollar/Euro? Die Spieler sind gespalten.
Während die einen bereit sind, für ein potenzielles Meisterwerk tiefer in die Tasche zu greifen, sehen andere darin eine Grenze überschritten, besonders wenn man die unvermeidlichen DLCs und Season Passes bedenkt, die bei der Borderlands-Reihe ja schon fast Tradition haben. Es ist ein schmaler Grat zwischen ambitionierter Preisgestaltung für ein Mammutprojekt und der Gefahr, die eigene Fanbase zu verprellen.

