Börsen in Fernost folgen gemischten Trends – Toyota im Fokus

Die Aktienmärkte in Asien zeigten am Freitag eine uneinheitliche Entwicklung. Während die meisten Börsen ihre Abwärtsbewegung fortsetzten und an die Verluste des Vortags anknüpften, bildeten insbesondere die Aktien von Amazon mit ihren nachbörslichen Rückgängen einen belastenden Faktor.
Im Gegensatz dazu setzte der japanische Nikkei 225 mit einem Anstieg um 0,81 Prozent auf 54.253,68 Punkte ein positives Zeichen. Der Index konnte sich aus dem Abwärtstrend herauslösen und schloss die Woche leicht im Plus. Diese Erholung ist nicht zuletzt den steigenden Kursen von Toyota zu verdanken. Der führende Automobilhersteller hob seine Gewinnprognose an und kündigte zugleich einen Führungswechsel an. Ab April wird der bisherige Finanzvorstand Kenta Kon die Leitung des Unternehmens übernehmen, was den Anlegern offensichtlich Vertrauen einflößt.
Der südkoreanische Markt hingegen setzte seine Korrektur fort, wenngleich sich die Kurse im Tagesverlauf stabilisierten. Ähnlich entwickelte sich der australische Markt, wo der S&P/ASX 200 um zwei Prozent auf 8.708,83 Punkte fiel. Die chinesischen Börsen zeigten sich ebenfalls zurückhaltend. Der CSI-300-Index der Festlandmärkte ging um 0,57 Prozent auf 4.643,60 Punkte zurück, während der Hang-Seng-Index in Hongkong um ein Prozent nachgab und auch im Wochenvergleich Verluste verzeichnete.

