Bitcoin-‘Betrug‘-Mythos entlarvt: Wie die Prospekttheorie Panik und Verluste von Investoren erklärt

17. Dezember 2025, 19:03 Uhr · Quelle: cryptoBro
Nahaufnahme von Bitcoin-Symbolschildern im Freien, die moderne Kryptowährungstrends widerspiegeln.
Foto: @Markus Winkler via Pexels
Kritiker bezeichnen Bitcoin als Betrug nach Kursverlusten, doch die Prospekttheorie zeigt, dass es um emotionale Reaktionen geht. Analysen belegen, wie langfristige Halter Verluste vermeiden.

Kritiker von Bitcoin (BTC) greifen erneut zu einem bekannten Vorwurf und bezeichnen die Anlage als Betrug, da es ihr schwerfällt, wieder das fünfstellige Niveau zu erreichen, das sie zuletzt Mitte November erzielt hatte.

Der Krypto-Kommentator Shanaka Anslem Perera hat das Argument jedoch als eine psychologische Reaktion statt als ein finanzielles Problem neu formuliert und das Panikverkaufen mit der Nobelpreis-gekrönten Prospekttheorie in Verbindung gebracht.

Die Psychologie hinter dem “Betrugs” Label

In einem Beitrag vom 17. November auf "X" argumentierte Perera, dass starke Kurskorrekturen Kleinanleger oft dazu veranlassen, nach Erklärungen zu suchen, die zu ihrem emotionalen Schmerz passen. Die von Daniel Kahneman und Amos Tversky entwickelte und im Jahr 2002 mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Prospekttheorie besagt, dass Verluste sich etwa doppelt so schmerzhaft anfühlen wie Gewinne befriedigend sind. Und wenn Bitcoin beispielsweise nach euphorischen Käufen um 30% bis 40% fällt, wird die Bezeichnung "Betrug" zu einem emotionalen Ventil.

“You need an explanation that matches the intensity of that pain,” wrote Perera. “’Scam’ fits perfectly.”

Der Analyst zitierte Daten, die behaupten, dass etwa 70% der Kleinanleger, die während Rallyes kaufen, innerhalb eines Jahres mit Verlust verkaufen, während langfristige Inhaber, die Bitcoin vier Jahre oder länger gehalten haben, historisch gesehen Verluste vermieden haben, selbst wenn sie bei Zyklusgipfeln gekauft haben.

“Every ‘scam’ call is a wealth transfer receipt,” he claimed.

Er verwies auch auf schrumpfende Rückschläge über die Zyklen hinweg, von mehr als 90% im Jahr 2011 auf etwa 50–60% im aktuellen, als Beweis dafür, dass die Volatilität mit der Reife nachgelassen hat.

Pereras Aussagen fanden Unterstützung innerhalb der Online-Krypto-Community, wobei der Nutzer Gary Krug feststellte, dass „Bitcoin als Betrug zu bezeichnen, ist in der Regel eine Reaktion auf emotionalen Schock, nicht auf Analyse.“ Er ergänzte, dass Märkte Ungeduld bestrafen, bevor sie Überzeugung belohnen.

Ein weiteres Konto, Bitcoinfinity, hinterfragte, warum Anleger Schwierigkeiten haben, Positionen langsam aufzubauen. Darauf antwortete Perera, dass Menschen von Natur aus schnellen Gewinnen nachjagen. Die zentrale Erkenntnis laut dem Marktbeobachter ist, dass das Überstehen von Bitcoins Zyklen einen langen Zeithorizont erfordert, bei dem Händler von der Suche nach schnellen Gewinnen zu diszipliniertem Ansammeln übergehen.

Marktstress und ein Zusammenprall der Narrative

Das „Bitcoin ist ein Betrug“-Framing kommt zu einer Zeit, in der der Vermögenswert eine seiner längsten „extremen Angst“-Phasen durchläuft, laut Marktbeobachtern, was Kritiker neu befeuert und das psychologische Argument der Unterstützer untermauert. Kür

Finanzen / Crypto / Bitcoin / Prospekttheorie / Investorenpsychologie
17.12.2025 · 19:03 Uhr
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