Bitcoin unter Druck: Kryptowährung fällt auf neues Tief seit 2024

Der Bitcoin setzt seine Abwärtsbewegung unvermindert fort und fiel kürzlich unter die symbolische Grenze von 70.000 US-Dollar. Auf der Handelsplattform Bitstamp wurde der tiefste Stand seit November 2024 mit einem Kurs von 69.049 US-Dollar verzeichnet. Die bekannteste Kryptowährung der Welt hat ihren Jahresverlust damit auf etwa 20 Prozent ausgeweitet.
Analyst Timo Emden von Emden-Research skizziert die gegenwärtige Stimmung als einen Cocktail aus Unsicherheiten, der durch geldpolitische Unwägbarkeiten und die befürchtete Verknappung der Liquidität bestimmt wird. Hinzu kommt ein Rückgang des institutionellen Kapitals, der viele Anleger verunsichert. Von seinem Rekordhoch im Oktober von über 126.000 Dollar hat der Bitcoin beinahe 45 Prozent verloren. Die gestiegene Nachfrage nach als sicher geltenden Anlagen wie Gold oder Silber, bedingt durch geopolitische Unsicherheiten, lastet weiterhin auf der Kryptowährung.
"Ein klassischer Crash ist zwar nicht zu verzeichnen", erklärt Emden, "doch erleben wir einen schleichenden Abbau von Risikobereitschaft und Bewertung." Dennoch behält der Bitcoin mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,4 Billionen Dollar seine dominierende Stellung im Kryptowährungsspektrum. Anfang des Jahres wurde die Gesamtkapitalisierung aller Kryptowährungen von CoinMarketCap noch auf 3 Billionen Dollar geschätzt, während sie jetzt auf etwa 2,4 Billionen Dollar gefallen ist.

