Bitcoin: Historisch niedrige Angst im Markt – Was folgt?

Der Bitcoin-Kurs erlebte in der vergangenen Woche einen Rückgang auf rund $60.000, was auch die Stimmung der Anleger stark beeinträchtigte. Während die Marktstimmung bereits seit etwa fünf Monaten rückläufig ist, ist der aktuelle Stand des Bitcoin Fear & Greed Index bemerkenswert niedrig. Der Index hat einen Punkt erreicht, der in der Geschichte von Bitcoin bisher nur zweimal erreicht wurde.
Bitcoin Fear & Greed Index fällt auf 9
Seit dem Allzeithoch von $126.000 im August 2025 schwankt die Marktstimmung, hat sich jedoch nun in eine klare Richtung bewegt. Der Index fiel letzte Woche auf einen Tiefstand von 9.
Der Bitcoin Fear & Greed Index misst die Marktstimmung anhand verschiedener Faktoren wie sozialer Stimmung und Handelsvolumen. Der Index reicht von 1 bis 100, wobei Werte von 100 bis 75 für extreme Gier, 74 bis 54 für Gier, 53 bis 47 für Neutralität, 46 bis 26 für Angst und 25 bis 1 für extreme Angst stehen.
Derzeit befindet sich der Markt in einem Zustand extremer Angst, was bedeutet, dass Anleger vorsichtig sind, in den Markt einzusteigen. Die letzten beiden Male, als die Marktstimmung so niedrig war, waren während des Bärenmarktes 2018-2019 und des FTX-Krypto-Börsencrashs im Jahr 2022.
Interessant ist, was nach diesen historischen Tiefständen folgte. In beiden Fällen kam es zu einer längeren Akkumulationsphase, die oft mehrere Monate andauerte und dem Markt half, neue Dynamik zu entwickeln.
Wie in der Vergangenheit könnte eine so niedrige Stimmung das Ende des Bärenmarktes markieren. Dies könnte den Beginn eines neuen Bullenmarktes einleiten, der im darauffolgenden Jahr oft zu neuen Allzeithochs führt.
Basierend auf diesem Trend könnte der Bitcoin-Preis seinen Tiefpunkt erreicht haben oder kurz davor stehen. Eine lange Akkumulationsphase könnte die nächste Entwicklung sein, die schließlich den nächsten Bullenmarkt einleitet. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Bitcoin in der Vergangenheit von seinen historischen Trends abgewichen ist, da neue Investoren und makroökonomische Faktoren die Finanzmärkte beeinflussen.

