Besucherrekord auf der Grünen Woche: Agrarmesse als Magnet für Politik und Öffentlichkeit
Die diesjährige Grüne Woche hat alle Erwartungen übertroffen und beeindruckende rund 350.000 Besucher verzeichnet. Damit überstieg die Anzahl der Interessierten die Prognosen um etwa 25.000 Personen und lag sogar um 40.000 über der des Vorjahres. Ein beachtlicher Erfolg für die Berliner Messe, die traditionell als größter Agrarschau Deutschlands gilt.
Die hohe Besucherzahl führte Medienberichten zufolge zeitweise zu einem Einlassstopp am letzten Messewochenende. Messechef Mario Tobias zeigte sich begeistert vom großen Andrang und betonte die lebhafte Atmosphäre, die durch intensive Debatten und ein bemerkenswertes politisches Interesse geprägt war. Laut Tobias bleibt die Grüne Woche ein wichtiger Treffpunkt für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, der gesellschaftlich relevante Diskussionen rund um Landwirtschaft und Ernährung auf die Agenda setzt.
Die Messe, die in diesem Jahr ihr hundertjähriges Bestehen feierte, zieht traditionell zahlreiche prominente Gäste an. So eröffnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Veranstaltung, während Bundeskanzler Friedrich Merz bei einem Rundgang die Hallen erkundete. Für Agrarminister Alois Rainer war die Teilnahme an der Grünen Woche eine Premiere in seiner neuen Rolle.

