Berlins Infrastruktur unter Beschuss: Herausforderung und Fortschritt nach Stromausfall

Berlins Regierender Bürgermeister, Kai Wegner, hat die Dringlichkeit betont, die kritische Infrastruktur der Hauptstadt nach einem folgenschweren Brandanschlag besser zu schützen. Der CDU-Politiker wies darauf hin, dass die Infrastruktur in Deutschland täglich Bedrohungen ausgesetzt sei. Insbesondere Berlin als Hauptstadt müsse Lösungen finden, um derartige Vorfälle in Zukunft zu verhindern.
Die oberste Priorität sei momentan jedoch die Wiederherstellung der Stromversorgung für die Bürger, betonte Wegner. Er äußerte sich optimistisch über die Fortschritte bei den Reparaturen, die im geplanten Zeitrahmen verlaufen und bis Donnerstagnachmittag abgeschlossen sein sollen.
Die Gesellschaft Stromnetz Berlin arbeitet intensiv daran, alle betroffenen Kunden so schnell wie möglich wieder ans Netz zu bringen. Bedeutsame Fortschritte wurden bereits erzielt. Von den 74 betroffenen Pflegeeinrichtungen sind mittlerweile 64 wieder versorgt, und der Rest soll in Kürze folgen.
Auch die Supermärkte haben mit Hilfe von Notstromaggregaten ihre Türen wieder öffnen können. Der Brandanschlag, zu dem sich eine linksextremistische Gruppierung bekannt hat, führte am Samstagmorgen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf zu einem großflächigen Stromausfall.
Zunächst waren 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen im Südwesten Berlins betroffen. Die Versorgung wurde mittlerweile für rund 14.000 Haushalte und 500 Gewerbekunden wiederhergestellt. Insgesamt waren 100.000 Menschen von dem Blackout betroffen.

