Berkshire Hathaway: Vorsichtige Schritte im Aktienmarkt unter der Leitung von Buffett
Im vergangenen Jahr zog es viele Investoren in den Aktienmarkt, doch der legendäre Investor Warren Buffett entschied sich für einen zurückhaltenderen Ansatz. Die von Buffett gegründete Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway verkaufte in den ersten drei Quartalen des Jahres 2024 mehr Aktien, als sie erwarb.
Dieser ungewöhnliche Schritt resultierte hauptsächlich aus der Schwierigkeit, lohnende Investitionen zu finden, während zahlreiche Aktien Höchststände erreichten. Doch Berkshire Hathaway nutzte das Jahresende, um seine Position in einigen wenigen Unternehmen zu verstärken.
Insgesamt wurden über 500 Millionen US-Dollar in drei solide profitable und potenziell unterbewertete Unternehmen investiert. Eines dieser Unternehmen ist Occidental Petroleum.
Im Dezember 2024 erwarb Buffett etwa 8,9 Millionen weitere Aktien im Wert von rund 409 Millionen US-Dollar. Damit besitzt Berkshire Hathaway nun etwa 28,2 Prozent von Occidental.
Das in Houston ansässige internationale Energieunternehmen ist führend in der Öl- und Gasproduktion, besonders in den USA, dem Nahen Osten und Nordafrika.
Zudem bemüht sich Occidental im Bereich CO2-Reduktion und Chemieprodukte unter den Marken Oxy Low Carbon Ventures und OxyChem. Analysten bewerten Occidental aufgrund beständiger Gewinne und eines vergleichsweise niedrigen Aktienkurses als unterbewertet, insbesondere angesichts der jüngsten Trends.
Eine weitere strategische Investition von Berkshire ist Sirius, das sich als führendes Unternehmen im Bereich der Audio-Unterhaltung in Nordamerika bezeichnet. Mit Angeboten wie dem SiriusXM-Abonnementdienst und Pandora erreicht Sirius monatlich 150 Millionen Hörer.

