Berenberg streicht BMW von 'Buy' auf 'Hold' – China-Risiken belasten
Die renommierte Privatbank Berenberg hat ihre Einschätzung für die Aktie des Münchner Automobilherstellers BMW überarbeitet. Das Kursziel bleibt mit 92 Euro unverändert, allerdings erfolgt eine Abstufung von 'Buy' auf 'Hold'.
Analyst Romain Gourvil äußerte sich dazu im Rahmen seiner aktuellen Branchenanalyse mit besonderem Augenmerk auf die chinesische Marktdynamik. Er erkennt zwar in den kommenden Jahren eine potenzielle Steigerung der Gewinne europäischer Automobilunternehmen, sieht jedoch spürbare Risiken im für BMW bedeutenden China-Geschäft. Diese könnten die erhoffte Neubewertung der Aktie trotz des positiven Impulses durch neue Produktentwicklungen vorerst verzögern.
Im Premium-Segment, das für BMW von erheblicher Relevanz ist, bleibt die Nachfrage in China weiterhin herausfordernd. Gourvil betonte, dass die derzeitige Bewertung der BMW-Aktie durchaus angemessen erscheint.
Im Kontext dieser Analyse zeigt sich, dass die Begeisterung für neue Produkte nicht ausreicht, um die Unsicherheiten auf dem chinesischen Markt gänzlich auszugleichen. Investoren sollten daher die weiteren Entwicklungen in diesem entscheidenden Marktumfeld aufmerksam verfolgen.

