Bedrohung aus dem Osten: NATO-Sorgen um russische Ambitionen
Der jüngst geäußerte Warnruf des NATO-Generalsekretärs Mark Rutte hallt in internationalen politischen Kreisen deutlich wider. Ähnlich eindringlich wie pointiert legte der Niederländer in Berlin seine Besorgnis offen, dass der russische Präsident Wladimir Putin Pläne schmieden könnte, die nicht bei der Ukraine enden. „Wir stehen im Fokus Russlands“, mahnte Rutte und betonte die kritische Notwendigkeit, die NATO-Mitgliedstaaten vor einem eventuellen Konflikt zu schützen, indem man diesen schon im Keim zu ersticken versucht.
Der Sicherheitsallianz steht, das verdeutlichte Rutte klar und bestimmt, eine dringende Aufgabe bevor: Erhöhung der Verteidigungshaushalte und unverzügliche Unterstützung der Ukraine. „Unsere Verteidigungsstreitkräfte müssen die nötigen Ressourcen erhalten, um unsere Sicherheit zu gewährleisten. Solange die Ukraine nicht das Notwendige zur Verteidigung erhält, bleibt auch unsere Sicherheit ungewiss“, plädierte der Generalsekretär unmissverständlich. Er wandte sich gegen die weitverbreitete Annahme, Zeit spiele der NATO in die Hände und unterstrich eindrucksvoll deren Bedeutung im aktuellen Kontext: Abwarten sei mitnichten eine Option.

