Baumaschinenhersteller Wacker Neuson meldet Gewinn- und Umsatzrückgang
Der renommierte Baumaschinenhersteller Wacker Neuson hat im ersten Halbjahr einen deutlichen Rückgang bei Umsatz und Gewinn verzeichnen müssen. Auch wenn in einigen Märkten erste Zeichen der Erholung zu erkennen sind, verläuft dieser Prozess langsamer als erhofft, wie das in München ansässige und im SDax gelistete Unternehmen ankündigte. Erfreulicherweise konnte Wacker Neuson im zweiten Quartal einige Fortschritte erzielen, indem Erträge und operative Marge gegenüber dem Vorquartal gesteigert wurden.
In Zahlen gegossen verzeichnete Wacker Neuson einen Umsatzrückgang von rund elf Prozent, was zu einem Gesamtumsatz von knapp 1,1 Milliarden Euro im ersten Halbjahr führte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) reduzierte sich um ein Drittel auf gut 56 Millionen Euro, während sich der Nettogewinn mit 28,8 Millionen Euro um satte 47 Prozent verringerte.
Trotz dieser herausfordernden Halbjahresbilanz hält Wacker Neuson an ihrer Jahresprognose fest. Mit Blick auf die Zukunft setzt das Unternehmen Hoffnung auf bevorstehende konjunkturelle Impulse, wie das erwartete Infrastrukturpaket in Deutschland, das kurz- und mittelfristig zu einem Anstieg der Nachfrage führen könnte.

