Bahnsensation im Norden: ICE-Verbindung von Rostock bleibt erhalten

Ein Coup für den Norden: Die heiß begehrte ICE-Verbindung von Rostock über Schwerin nach Hamburg, einst durch Sanierungspläne gefährdet, wird bleiben. Diese erfreuliche Wende ist das Ergebnis eines erfolgreichen Dialogs zwischen der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns und der Deutschen Bahn in Berlin.
Die Entscheidung kommt zur rechten Zeit, denn mit Abschluss der umfassenden Bahnsanierung wird die morgendliche Verbindung wieder aufleben. Darüber hinaus dürfen sich auch Nachtschwärmer freuen: Die bislang existierende späte Verbindung von Hamburg nach Rostock bleibt ebenfalls gesichert. Beide Verbindungen sollen rasch nach Ende der Streckensperrung zwischen Hamburg und Berlin wieder ihren Betrieb aufnehmen, sodass Pendler und Reisende bald wie gewohnt reisen können.
Der genaue Zeitpunkt der Sanierungsfertigstellung steht allerdings noch in den Sternen. Ein zentraler Diskussionspunkt ist derzeit, ob diese ICE-Verbindungen künftig auch mit dem Deutschlandticket, Seniorenticket oder gängigen Einzel- und Zeitkarten genutzt werden dürfen. Diese Prüfung könnte die Zugnutzung revolutionieren und ein breiteres Publikum ansprechen.
Eine weitere positive Entwicklung kündigt sich für Ludwigslust an: Ab dem 14. Juni soll sich die Anbindung erheblich verbessern, indem Intercity-Züge auf der Route zwischen Rostock und Leipzig zukünftig zwei Mal täglich in beide Richtungen haltmachen. Besonders für Pendler war die geplante Streichung der ICE-Verbindung ein Wermutstropfen.
VerkehrsMinister Wolfgang Blank, bekannt für seinen unermüdlichen Einsatz, hatte sich vehement für den Erhalt dieser Strecke stark gemacht. Sein kontinuierlicher Dialog mit der Deutschen Bahn fand nun ein positives Ende, welches nicht nur ihm, sondern zahlreichen Reisenden ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

