Aumovio vor umfassendem Stellenabbau: Gespräche über Alternativen in Deutschland
Der Autozulieferer Aumovio hat bekannt gegeben, bis Jahresende weltweit bis zu 4.000 Stellen abzubauen. Besonders betroffen sind die deutschen Standorte, wo Stellen im hohen dreistelligen Bereich gestrichen werden sollen. Weitere Einschnitte werden in Indien, Singapur, Rumänien, Serbien und Mexiko erwartet.
Aumovio ist derzeit im Dialog mit Arbeitnehmervertretungen, um mögliche Alternativen zur Effizienzsteigerung zu erörtern und den Bedarf an Stellenreduzierungen in Deutschland zu minimieren. Ein sozialverträglicher Stellenabbau wird angestrebt, wobei bereits im März ein Freiwilligenprogramm starten soll.
Das Unternehmen plant, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bis 2027 auf unter 10 Prozent des Umsatzes zu reduzieren. Vorstandschef Philipp von Hirschheydt legt hierbei den Fokus auf ein marktgerechtes Technikangebot und eine stärkere Bündelung des Geschäfts. In Verbindung mit Standardisierungsmaßnahmen und einer verbesserten organisatorischen Ausrichtung soll der Personalbedarf, insbesondere in den Entwicklungsabteilungen, gesenkt werden.

