Aufwind für Oklo: Nuklear-Startup sichert sich prominenten Auftrag
Das aufstrebende Nuklearunternehmen Oklo hat kürzlich einen bedeutenden Auftrag vom US-Verteidigungsministerium erhalten. Dieser sieht vor, eine Luftwaffenbasis in Alaska mit Energie zu versorgen. In Anbetracht der zunehmenden Nachfrage nach Atomenergie prognostizieren Analysten von Wedbush, dass Oklo sich als „klarer Marktführer“ positionieren könnte.
Die Experten hoben ihr Kursziel für die Aktie von zuvor 55 auf 75 US-Dollar an. Dies folgt auf wesentliche Impulse für die Atomenergiebranche, ausgelöst durch kürzlich unterzeichnete Verfügungen des ehemaligen Präsidenten Donald Trump. Die Analysten betonten, dass die Transformation durch Künstliche Intelligenz einen signifikanten Bedarf an sauberer Energie nach sich zieht. Der Energiehunger der AI-Initiativen dürfte sich bis 2030 in etwa verzehnfachen, was Oklo in eine ideale Lage versetze, um dieses Wachstumspotenzial zu nutzen.
Innerhalb des letzten Jahres sind Aktien von Oklo und anderen Nuklearunternehmen im Aufwind, da der Bedarf an Energie für eine steigende Anzahl von Rechenzentren wächst. Die Analysten von Wedbush erwarten zudem, dass Oklo durch den neuen Auftrag weitere lukrative Wege zur Umsatzgenerierung erschließt. Das Verteidigungsministerium könnte in Zukunft weitere Verträge für kleinere Reaktoren vergeben, um die Energieversorgung weiterer Militärstandorte sicherzustellen.
Nach einem fast 30%igen Kursanstieg auf ein Rekordhoch von 68,03 US-Dollar am Mittwoch, blieb die Aktie am Donnerstag nahezu unverändert. Seit Jahresbeginn hat sich der Aktienwert mehr als verdreifacht.

