Auf der Zugspitze: EU-Innenminister fordern schärfere Asylpolitik
Im Gipfeltreffen der politischen Art empfing Bundesinnenminister Alexander Dobrindt Vertreter aus mehreren EU-Staaten auf der majestätischen Zugspitze. Ziel des hochrangigen Treffens war es, mit vereinten Stimmen eine Verschärfung der europäischen Asylpolitik zu formulieren. Der Gastgeber selbst hatte im Gespräch mit dem "Focus" die Ambition der Bundesregierung betont, das europäische Asylsystem zu "schärfen und härten".
Neben Dobrindt waren auch Minister aus Ländern wie Frankreich, Polen, Österreich, Dänemark und Tschechien sowie EU-Innenkommissar Magnus Brunner vor Ort – ein beeindruckendes Zeugnis europäischer Zusammenarbeit. Gemeinsam arbeiten diese Staaten an einer Initiative, die noch im Juli gegenüber der Europäischen Kommission präsentiert werden soll.
Inhaltlich stehen der verbesserte Schutz der EU-Außengrenzen und die kontroversen Themen rund um Abschiebungen im Fokus. Letztere sollen fortan auch in Staaten vorgenommen werden, zu denen Betroffene keinen direkten Bezug haben. Mit dieser konzertierten Aktion hoffen die europäischen Innenminister auf wirksame Verbesserungen im Umgang mit Migration und Asyl.

