Asiatische Märkte: Nach Rally folgen Gewinnmitnahmen und beruhigen das Parkett
Nach einer dynamischen Aufwärtsbewegung an den asiatischen Börsen zeigte sich am Dienstag eine Verschnaufpause. Leichte Verluste prägten das Bild, da zahlreiche Anleger ihre jüngsten Gewinne realisierten. Der Nikkei 225-Index fiel um 0,59 Prozent auf 50.219,18 Punkte, nachdem er kürzlich die Marke von 50.000 Punkten überschreiten konnte. Hierbei wirkten sich auch der etwas stärkere Yen negativ auf die exportorientierten Werte aus, so die Einschätzung der Deutschen Bank.
Die geopolitische Bühne beeinflusste ebenfalls die Marktstimmung, als US-Präsident Donald Trump seinen Besuch in Tokio fortsetzte und das erste Treffen mit Japans neuer Ministerpräsidentin Sanae Takaichi, die kürzlich ihr Amt angetreten hat, stattfand. Beide Politiker äußerten sich nach einem ersten Gespräch sehr positiv über ihre zukünftige Zusammenarbeit, was den gestiegenen Erwartungen an die Beziehungen der beiden Wirtschaftsnationen zusätzlichen Auftrieb verlieh.
In Südkorea zeigten sich die Aktienmärkte nach beeindruckenden Kursgewinnen der letzten Zeit schwächer, obwohl die jüngsten Wirtschaftsdaten eine erfreuliche Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im dritten Quartal zeigten. Der australische S&P/ASX 200-Index folgte dem schwachen Trend und sank um knapp ein halbes Prozent auf 9.012,50 Punkte.
Auch auf den chinesischen Märkten hinterließen Gewinnmitnahmen ihre Spuren. Sowohl der Hang-Seng-Index in Hongkong als auch der CSI-300-Index der chinesischen Festlandsbörsen verzeichneten leichte Rückschläge. Eine Ausnahme bildete die britische Bank HSBC, die an der Börse in Hongkong zulegte. Die erfreulichen Zahlen und die Anhebung der Jahresprognose sorgten hier für positive Impulse.

