Asiatische Börsen auf Wachstumskurs: Impulse aus der Chipbranche und von Zinssenkungshoffnungen
In Asien haben die Börsen am Donnerstag überwiegend im Plus geschlossen. Die positive Stimmung wurde durch die jüngsten Vorgaben der Wall Street befeuert. Trotz des Beginns der Berichtssaison blieben die Anleger jedoch vorsichtig. Besonders im Halbleitersektor sorgte TSMC für Aufsehen. Das taiwanesische Unternehmen profitierte von der starken Nachfrage nach KI-Technologien und konnte seinen Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr um beeindruckende 60 Prozent steigern. Dies übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich. Dennoch bewegte sich der taiwanesische Markt insgesamt nur moderat aufwärts.
Auch an der japanischen Börse war ein Aufwärtstrend zu verzeichnen. Der Nikkei 225, der japanische Leitindex, legte um 0,6 Prozent zu und schloss bei 39.901,19 Punkten. Hoffnungen auf staatliche Fördermaßnahmen, wie erhöhte Infrastrukturinvestitionen oder eine mögliche Senkung der Verbrauchssteuer im Vorfeld der bevorstehenden Oberhauswahl, trugen zur positiven Stimmung bei.
Die chinesischen Märkte zeigten ebenfalls leicht positive Tendenzen. Der Hang-Seng-Index in Hongkong stieg um 0,12 Prozent auf 24.547,65 Punkte, während der globale Marktindex CSI-300 um 0,6 Prozent auf 4.031,06 Punkte zulegte und damit nahe seiner Jahreshöchststände notierte.
Die australischen Aktien verzeichneten eine deutlichere Aufwärtsbewegung. Der S&P/ASX 200 erreichte mit einem Zuwachs von 0,9 Prozent 8.639 Punkte. Die gesunkenen Anleiherenditen und verstärkte Zinssenkungshoffnungen trugen hier zur Dynamik bei, nachdem die jüngsten Arbeitsmarktzahlen enttäuschten.

