Artgerecht ernähren: So purzeln die Pfunde
Ernährungswissenschaftler brachten wenig später Licht ins Dunkel: Bei der Empfehlung seien auch Faktoren im Sinne der Nachhaltigkeit eingeflossen. Aus gesundheitlicher Sicht spreche nichts gegen ein Ei pro Tag. Umweltfreundlich sei dies jedoch nur, wenn es sich um Bio-Eier freilaufender und glücklicher Hühner aus der Nachbarschaft oder aus dem eigenen Garten handele. Und der Schutz des Planeten habe auch seine Berechtigung.
Doch wie können sich Verbraucher ernähren, um möglichst schnell Körpergewicht zu verlieren und ihre Traummaße zu erreichen? Dieser Artikel liefert Antworten!
Gesund essen: die Basis für eine gesunde Abnahme
Es ist verzwickt: Die Medien verkaufen uns zum einen den saftigen – aber auch fettigen und zuckerhaltigen – Burger, werben für die Fertig-Currywurst mit einem echten Cocktail aus Zusatzstoffen aus dem Supermarkt oder machen Lust auf eine TK-Pizza mit immensen Mengen an Salz, Zucker und Aromen. Zum anderen werden wir durch Filme und Serien, Fernsehshows und Werbemaßnahmen darauf aufmerksam gemacht, dass wir möglichst schlank sein sollen. Wir sollen uns also von Fastfood ernähren und trotzdem ein Traumgewicht aufweisen.
Dabei fällt die Antwort kurz und einfach aus, wenn wir uns fragen, wie wir endlich abnehmen können: Wir müssen uns artgerecht ernähren. Das bedeutet, dass wir die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung als Orientierungspunkt nutzen und weniger Kalorien durch Zucker aufnehmen.
Es kann sich hier auszahlen, täglich selbst zu kochen. Denn 80 Prozent der im Supermarkt verfügbaren Waren in Deutschland sind Fertigprodukte in Konserven und Co. Im Gegensatz zu anderen Ländern wie Spanien stehen uns in Deutschland also weniger natürliche Lebensmittel zur Verfügung. Die Gemüseabteilung fällt klein aus.
Gesunde Ernährung umfasst aber keine hochverarbeiteten Produkte, sondern viel frisches Gemüse, Hülsenfrüchte, komplexe Kohlenhydrate durch Vollkornprodukte, Milchprodukte wie Kefir und Käse in Maßen, Nüsse und zuckerarmes Obst wie Kiwis, Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren. Wurst und Aufschnitt, Fast-Food, rotes Fleisch wie Rindersteaks, belegte Brötchen vom Bäcker und Co. sollten eher die Ausnahme bilden. Durch das Kochen daheim wissen wir genau, was in unserem Essen steckt und haben die volle Kontrolle über unsere Ernährungsweise.
Die gute Nachricht: Die Ernährungsumstellung ist gar nicht so schwer. In der Regel stellt sich der Körper in wenigen Monaten um. Die Süßgewöhnung wird reduziert und wir schmecken die Möhrenpfanne, den eingelegten Kohlrabi, das scharfe Curry aus Kürbis und den Linseneintopf endlich wieder. Die Lust nach Zucker sinkt. Er schmeckt unter Umständen sogar plötzlich merkwürdig künstlich. Wir werden also mit einem neuen Lebensgefühl belohnt und sind nicht länger abhängig von der Zuckerindustrie.
Wer sicherstellen möchte, alle Mikronährstoffe aufzunehmen, kann in der Anfangszeit auf Nahrungsergänzungsmittel setzen. Diese sollten immer als kurzfristige Kur angewendet und nur in Absprache mit einem Arzt verwendet werden. Dafür sollte ein großes Blutbild erstellt werden. Mediziner erkennen so einen Mangel, der durch Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden kann.
Andere Produkte sollen ein Sättigungsgefühl erzeugen und so die Abnahme erleichtern. Erfahrungen mit Vitalrin und Co. können Interessierte im Internet nachlesen. Wichtig ist: Die Produkte ersetzen eine gesunde Ernährung mit viel Gemüse nicht.
Winterspeck adé: Welche Gerichte eignen sich zum Abnehmen?
Im ersten Schritt gilt es, die Süßigkeiten wegzulassen. Alternativ können hochwertige Datteln mit 100-prozentiger Schokolade ohne Zucker gesnackt werden. Da auch Datteln Zucker enthalten, sollten nur wenige konsumiert werden. Auch Nüsse ersetzen die industriell gefertigten Snacks hervorragend. Sie bilden eine vollständige Mahlzeit.
Ein Tipp: Früher wurde angenommen, dass das Fett in Nüssen und Olivenöl dick mache. Dies wurde bereits widerlegt. Denn gute Fette können den Abnahmeprozess unterstützen, während schlechte Fette aus Chips, Burgern und Schnitzeln die Gesundheit gefährden können.
Der Grund: Schlechte Fette und Zucker können dazu führen, dass viszerales Bauchfett entsteht. Dies umschließt die inneren Organe und ist von außen nicht sichtbar. Auch schlanke Menschen können das Fett aufweisen. Im Körper kann das viszerale Fett für stille Entzündungen und Folgeerkrankungen sorgen.
Im zweiten Schritt sollte ein Monatsplan erstellt werden. Hier wird jeder Tag durchgeplant: vom Frühstück bis zum Abendessen. Leckere Gerichte zum Abnehmen sind zum Beispiel Gemüsepfannen. Diese können abgewandelt im Prinzip jeden Tag konsumiert werden, sind weitaus günstiger als Süßigkeiten und Fast-Food und erfordern wenig Zeit. Wer die Möglichkeit hat, kann sich auch einen Selbstversorgergarten anlegen, um eigenes, ungespritztes Gemüse zu ernten.
Hochwertiges Fleisch sollte maximal zweimal pro Woche konsumiert werden. Fisch sollte ebenfalls auf dem Speiseplan stehen, um die Versorgung mit Omega-3 zu gewährleisten.
Ein Beispiel: Wir würfeln Zucchinis, Auberginen, einen Hokkaido-Kürbis und eine Süßkartoffel. Wir braten TK-Zwiebelstücke und TK-Knoblauch in etwas raffiniertem Rapsöl an und geben dann das Gemüse dazu. Dann fügen wir Kichererbsen und weiße Bohnen aus dem Glas hinzu und gießen die Pfanne mit hochwertiger Kokosmilch (ohne Zusatzstoffe und Zucker) auf.
Zum Schluss würzen wir die Speise mit etwas Salz, Paprikapulver, Kreuzkümmel und Zimt. Ist das Gemüse gar, kann serviert werden. Als Topping eignen sich Nüsse wie Mandeln oder TK-Kräuter wie Petersilie oder Basilikum.
Das Fazit – schnell abnehmen mit dem richtigen Konzept
Es ist alles eine Frage der Einstellung? Dies gilt insbesondere in Bezug auf eine gesundheitsförderliche Ernährungsweise. Wer abnehmen möchte, sollte hochverarbeitete Speisen aus dem Supermarkt und dem Imbiss nebenan meiden. Auch Süßigkeiten sollten nur in Ausnahmefällen konsumiert werden. Gleiches gilt für Produkte mit Zuckeralternativen und Süßstoffen.
Doch nicht verzagen! Eine gesunde Abnahme setzt zwar eine Ernährungsumstellung und keine Crash-Diät voraus. Die langfristige Umstellung lässt sich jedoch viel einfacher umsetzen, als gedacht. Diese betrachten wir nämlich als Lebensphilosophie und als Chance auf ein neues Lebensgefühl.
Zu Beginn wagen wir uns an einfache Gerichte. Mit der Zeit können wir kreativer werden und zum Beispiel Gerichte aus Seoul nachkochen. Wichtig ist, dass wir jede unserer drei Mahlzeiten und unsere Snacks selbst zubereiten. So haben wir die Kontrolle über die Inhaltsstoffe und erhöhen unsere Chancen auf unseren Traumkörper. Gleichzeitig lassen wir nicht nur die Pfunde purzeln, sondern fördern unseren Gesundheitszustand.


