Apple trotzt Zollbelastungen mit starkem Gewinnzuwachs
Trotz erheblicher wirtschaftlicher Herausforderungen unter der Ägide von Donald Trumps Zollpolitik konnte Apple seinen Gewinn im vergangenen Quartal signifikant steigern. Der Technikriese vermeldete einen Nettogewinn von beeindruckenden 23,43 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von etwa 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Trotz zusätzlicher Kosten des Unternehmens in Höhe von 900 Millionen Dollar aufgrund von Importzöllen, verlief das Quartal bemerkenswert positiv.
Der Umsatz des Unternehmens verzeichnete einen Zuwachs von zehn Prozent und erreichte stolze 94 Milliarden Dollar. Ein Teil dieses Wachstums, schätzungsweise ein Prozentpunkt, könnte auf vorgezogene Käufe aufgrund der Zollpolitik zurückzuführen sein, wie Apple-Chef Tim Cook gegenüber CNBC erklärte. Die Herstellung der Apple-Geräte erfolgt hauptsächlich in asiatischen Ländern wie China, Indien und Vietnam, die besonders von den Einfuhrzöllen betroffen sind. Der CEO erwähnte zudem, dass inzwischen fast die Hälfte der in den USA verkauften iPhones aus Indien importiert werde.
Das iPhone als Apples Hauptprodukt erzielte ein beeindruckendes Umsatzplus von beinahe zwölf Prozent und erreichte knapp 44,6 Milliarden Dollar. Diese Entwicklung übertraf die Erwartungen von Analysten, die einen Umsatz von gut 40 Milliarden Dollar prognostiziert hatten. Im Anschluss an diese positiven Nachrichten verzeichnete die Apple-Aktie im nachbörslichen Handel einen Kursanstieg von mehr als zwei Prozent.

