Anschlag auf russischen Militärgeheimdienstler: Festnahmen und brisante Anschuldigungen
In einem spektakulären Fall von internationalem Interesse wurden kürzlich zwei Verdächtige im Zusammenhang mit einem Anschlag auf den stellvertretenden Leiter des russischen Militärgeheimdienstes, Wladimir Alexejew, festgenommen. Ein 1960 geborener Russe wurde in Dubai aufgegriffen und an die russischen Behörden überführt, während ein weiterer Komplize aus dem Jahrgang 1959 in Moskau von den Sicherheitskräften des FSB verhaftet wurde.
Der Vorfall ereignete sich in einem Wohnkomplex im Nordosten Moskaus, wo Alexejew schwer verletzt aufgefunden und umgehend ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die russischen Behörden haben ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes eingeleitet, was zu angespannter diplomatischer Stimmung zwischen Russland und der Ukraine führen könnte.
Die staatliche Nachrichtenagentur Tass berichtete über eine mutmaßliche dritte Täterin, die sich angeblich in die Ukraine absetzte. Hinzu kommt eine diplomatisch explosive Note: Der russische Außenminister Sergej Lawrow erhebt Vorwürfe gegenüber Kiew und deutet auf eine mögliche Verwicklung der ukrainischen Regierung hin. Dieser schwerwiegende Anschuldigungsakt könnte das ohnehin schon labile Verhältnis zwischen den beiden Ländern weiter belasten.

